Saisonstart für Erdbeeren aus Oberösterreich

In den frühen Anbaugebieten Oberösterreichs ist jetzt die Erdbeerernte angelaufen. 85 bäuerliche Familien produzieren auf ca. 350 Hektar die „Königin der Beerenfrüchte. Aufgrund der Witterung im April und Mai erwartet die Landwirtschaftskammer Oberösterreich eine besonders lange Saison.

Jedes Jahr werden sie sehnsüchtig erwartet: Die frischen Erdbeeren von den heimischen Feldern. (Bildquelle: LK OÖ)

In Oberösterreich startet in den letzten Maitagen die Erdbeerernte auf den Feldern unter freiem Himmel in den frühen Anbaugebieten. Im Juni folgen die mittleren und späteren Lagen. Am Rand des südlichen Berglandes und in den höheren Lagen des Mühlviertels kann man die "Königin der Beerenfrüchte" selbst noch in der zweiten Junihälfte genießen. Die ersten Erdbeeren wurden in Oberösterreich im Folientunnel bereits in der ersten Maihälfte geerntet. "Heuer ist eine besonders breite Staffelung der Reife nach Standorten, Höhenlagen und Sorten zu erwarten, was eine lange Saison erwarten lässt", erläutert Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer (LK) OÖ. Denn die Wärme im April und die kühle Witterung im Mai mit den ausreichenden Niederschlägen sei den Erdbeeren zuträglich gewesen, da diese Kultur keine große Hitze während der Reife liebt.

Jede dritte Erdbeere kommt aus Oberösterreich

In Oberösterreich produzieren 85 bäuerliche Familien auf rund 350 ha jährlich zirka 3.500 t Erdbeeren. Somit stammt nach Angaben der LK OÖ beinahe jede dritte heimische Frucht aus oberösterreichischem Anbau. Angeboten werden sie in Lebensmittelketten oder direkt vor Ort, und auch die Variante zum Selberpflücken wird sehr gerne angenommen. Schließlich sei die Selbstpflück-Idee in Oberösterreich entstanden, wie der LK OÖ-Präsident betont.

"Unsere Bauern schaffen es, in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden gepflückte Erdbeeren bei Öffnung der Lebensmittelläden am selben Morgen frisch anzubieten. Regional und saisonal genießen, sich auf das freuen, was gerade in der Region reift, bedeutet nicht nur Klima- und Umweltschutz, sondern auch Lebensqualität", ist Reisecker überzeugt.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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