Stängelrüssler kurz vor Eiablage in Raps

Bei ansteigenden Temperaturen ist demnächst mit der Eiablage von Stängelrüsslern in Raps zu rechnen. Das gilt vor allem für Regionen, in denen bereits Mitte Februar der Käfer-Zuflug die Schadensschwellen überschritten hat.

(Bildquelle: )

Der Erstzuflug mit den Rapsstängelrüsselkäfern wurde wie berichtet auf südexponierten, wärmeren Feldern in der Südsteiermark bzw. dem Südburgenland um den 15. Februar, im Nordburgenland und dem Weinviertel um den 20. Februar festgestellt. Im Waldviertel bzw. in Oberösterreich war der Zuflug bisher eher verhalten.

Die „Österreichkarte“ auf www.warndienst.at zeigt, in welchen Regionen mit einem erneuten Zuflug von Stängelrüssler zu rechnen ist.
Der Gefleckte Kohltriebrüssler ist durch einen hellen Punkt am Rücken und rostbraune Fußenden zu erkennen. Der Große Rapsstängelrüssler ist mit 3 bis 4 mm etwas größer und gräulich gefärbt.
Wenn die wirtschaftliche Schadensschwelle von 10 Käfern pro Gelbschale überschritten wird, sollte innerhalb von drei Tagen die Bekämpfung erfolgen, um die Eiablage zu verhindern bzw. zu stoppen.
Aufgrund der kühlen Witterung hat der zugeflogene Stängelrüssler den Reifungsfrass noch nicht abgeschlossen und noch nicht mit der Eiablage begonnen.
Auf der Seite Warndienst.at links oben im Drop down Menü können Sie die Einstellung ändern und sich den Beginn der Eiablage anzeigen lassen. In Regionen mit einem Erstzuflug über der Schadschwelle um Mitte Februar ist mit dem Beginn der Eiablage bei ansteigenden Temperaturen (zum Wochenende) zu rechnen. Kontrollieren Sie daher die Gelbschalen regelmäßig.

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Seit heuer ist top agrar Österreich Partner des Pflanzenschutz-Projektes „Warndienst.at“. Dies ist eine Plattform, die unabhängige Informationen und Empfehlungen zum Pflanzenschutz in sieben Kulturarten liefert. Dabei wird auf weit über 100 Monitoringflächen die Befallssituation von mehr als 20 Schaderregern beobachtet. Über 50 Wetterstationen, verteilt über die wichtigsten Ackerbauregionen Österreichs, liefern die Wetterdaten zu punktgenauen Pflanzenschutz-Prognosen für Ihre Region.

Neben den Landwirtschaftskammern der Bundesländer sind auch die AGES, die Österreichische Hagelversicherung, Unternehmen aus der Agrarwirtschaft wie Agrana, RWA etc. sowie Landwirte-Organisationen und Pflanzenschutzmittel-Unternehmen Partner von Warndienst.at. Die Werkzeuge für die Plattform stellt proPlant bereit, ein unabhängiger Anbieter von Agrarsoftware.

Artikel geschrieben von

Weninger Lukas

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