Kartoffelmarkt

Unveränderte Erzeugerpreise

Der Markt zeigt sich weiterhin zweigeteilt: Während die Geschäfte mit dem LEH recht gut laufen, schaut es in der Gastronomie coronabedingt weiterhin marode aus. Im Exportgeschäft sind auch nur schlechte Preise erzielbar.

Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel werden bis zu 18 €/100 kg gezahlt. (Bildquelle: pixabay.com)

Der österreichische Speisekartoffelmarkt startete weitgehend unverändert in den März. Bei den Landwirten ist die Lieferbereitschaft anhaltend hoch, wodurch die Händler weiterhin gut mit Ware eingedeckt sind. Der Qualitätsabbau der Lagerware schreitet saisontypisch voran, gravierende Verschlechterungen blieben bislang aber eher die Ausnahme, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau.

Die Absatzseite zeigt sich nach wie vor zweigeteilt. Auf der einen Seite wird im heimischen Lebensmitteleinzelhandel von gut laufenden Geschäften berichtet, dem stehen allerdings deutlich reduzierte Verkaufsmengen über die Gastronomie und Hotellerie gegenüber. Auch im Export bleibt die Situation unverändert schwierig. Angesichts eines reichlich versorgten europäischen Marktes sind Ausfuhren nur zu sehr unattraktiven Preisen möglich.

Bei den Erzeugerpreisen gab es daher weiterhin keine Änderung. In Niederösterreich werden für mittelfallende Ware meist 12 €/100 kg bezahlt, Übergrößen werden um 5 bis 8 €/100 kg übernommen. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 18 €/100 kg zu erzielen.


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