Berlakovich: "E-Mobilität ist nicht gescheitert"

"250.000 E-Fahrzeuge auf Österreichs Straßen bis 2020 sind als Ziel in der Energiestrategie für Österreich festgeschrieben. Wir sind am Beginn des Weges, das Ziel 2020 zu erreichen. Jetzt bereits die Einführung der E-Mobilität als gescheitert zu bezeichnen, ist kein konstruktiver Zugang“, erklärt das Lebensministerium zu heutigen Medienberichten zum Thema Elektroautos.

Tesla

Minister Berlakovich bei der Präsentation eines Elektroautos der Fa. Tesla im Frühjahr 2009 in Wien. Foto: Altmann (Bildquelle: )

„Wir wollen Mobilität nicht verbieten, sondern nachhaltige Alternativen anbieten. Elektromobilität ist eine solche Alternative. Dazu wurde der „Masterplan Elektromobilität“ vom Lebensministerium, Verkehrs- und dem Wirtschaftsministerium erarbeitet, der die konsequente Umsetzung zielgerichteter Maßnahmen beinhaltet, so Minister Berlakovich in einer Aussendung. Elektromobilität ist eine wesentliche Alternative, die den Klimasünder Verkehr einbremsen kann – an ihrer breiten Markteinführung arbeiten die zuständigen Ministerien gemeinsam mit der Forschung und der Wirtschaft in Österreich mit Hochdruck.“

Viele Vorteile bei Anschaffung eines Elektrofahrzeuges

Österreich verfolge im Gegensatz zu Deutschland die Strategie von Forschung und Entwicklung und der anwendungsorientierten Förderung von E-Mobilität mit erneuerbaren Energien, die einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen des Verkehrs leistet. Zudem gebe es in Österreich bei der Anschaffung eines E-Fahrzeuges Steuererleichterungen bzw. –ausnahmen, wie den Wegfall der NoVA und der motorbezogenen Versicherungssteuer.
 
Das Lebensministerium forciere Elektromobilität in Österreich mit zahlreichen Maßnahmen:

  • Mit dem Förder- und Beratungsprogramm klima:aktiv mobil bietet das Lebensministerium kostenlose Beratung und attraktive Förderungen für Investitionen in alternative Fahrzeuge für Betriebe, Gemeinden, Städte und Verbände. Gefördert wird die Umstellung, aber auch die Umrüstung von Fahrzeugen auf alternative Antriebe und erneuerbare Kraftstoffe sowie Investitionen in die dazugehörenden Tankstellen. Bisher wurden über 1.900 klima:aktiv mobil Projekte zur Fuhrparkumstellung mit über 8,6 Mio. Euro unterstützt.
  • Darüber hinaus proben bereits 8 Modellregionen der E-Mobilität die Zukunft. Mehrere hundert E-Fahrzeuge und E-Ladestationen sind dort im Alltag in Betrieb und machen die Vorteile der E-Mobilität praktisch erfahrbar.
"Österreich ist damit europaweiter Vorreiter: die Modellregion Vorarlberg weist mit 110 E-Fahrzeugen auf 100.000 Einwohner die größte E-Fahrzeugdichte Europas auf, so der Minister.


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