OÖ: Neue Förderrichtlinien für Neue Energien

Auf neue Förderrichtlinien bei der Verwendung von erneuerbaren Energiequellen in der Landwirtschaft und Privathaushalten in Oberösterreich haben sich die drei zuständigen Referenten Energie- und Umwelt-Landesrat Rudi Anschober, Wohnbau-Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner und Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger geeinigt.

Ein wie es heißt ausbalanciertes System für Investitionszuschüsse" bei Biomasse-Heizungen, Wärmepumpen, beim Anschluss an Fern- und Nahwärmenetze sowie für thermische Solaranlagen soll bis zum Ende dieser Legislaturperiode 2015 durchgetragen werden. Die Unterstützungsbeträge sind leicht reduziert, weil die Energiepreise für fossile Energie deutlich angezogen haben und sich erneuerbare Energie für die Wärmeerzeugung und die Warmwassererzeugung im Haushalt rentabel gemacht hat. Korrekturen wird es bei den Fördersätzen nur dann geben, wenn die fossilen Energiepreise deutlich davon ziehen und eine Überförderung der dann deutlich rentableren Biomasseheizungen die Folge wäre, heißt es in einer Aussendung der Landesregierung. Schwerpunkte im neuen Förderschema:Neu: Förderung für Ökoenergie-Ersatzinvestition: Die Hackgutkessel, Pelletskessel sowie Wärmepumpen der ersten Generation kommen in die Jahre. Es gibt heute deutlich bessere Systeme. Deswegen gibt es für den Ersatz dieser einstigen Umweltpioniere nochmals eine ökologische Verbesserung. Anreiz für Öl raus -; Biomasse rein" bleibtWärmepumpe bleibt ein gut gefördertes EnergiesystemAgrarische Förderung eingetaktet: In Bauernhöfen sind größere Anlagen notwendig. Deswegen ist hier der Förderungsrahmen nach wie vor etwas höher als im Privathaushalt.Neu: Erstmals gefördert werden solare Hackgut-Trocknungsanlagen Neu: Erstmals gefördert werden Pelletspressanlagen für die überbetriebliche Nutzung. Vorrangschaltung für Nahwärme: Diese sinnvolle Nutzung der regionalen Wärmeversorgung behält ihre bessere Stellung, auch durch teilweise höhere Fördersätze. Ausdrücklich fixiert ist, dass bei Möglichkeit eines Nahwärmeanschlusses keine alternative Wärmequelle gefördert wird. Damit werden frühere Doppelgleisigkeiten aufgehoben. Die genauen Details finden Sie unter www.land-oberoesterreich.gv.at oder www.energiesparverband.at.


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