Photovoltaik: Ab 1. Jänner Anträge für Ökostromförderung einreichen

Betriebe, die um eine Ökostromtarifförderung für das Förderkontingent 2013 ansuchen wollen, können dies frühestens am 1. Jänner 2013, 00:00 Uhr tun. Dabei geht es um die Förderung von PV-Anlagen größer 5 kWp (max. 500 kWp). Das Förderansuchen ist bei der OeMAG-Förderstelle zu stellen. Darauf weist der Verband Photovoltaik Austria hin.

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Zum Förderantrag geht´s hier . Weiters können die Förderanträge auch per Post oder Fax gestellt werden. Eine Antragstellung per E-Mail ist nicht zulässig.

Für die Antragstellung sind folgende behördliche Unterlagen (Zuständigkeitsbereich der einzelnen Landesregierungen) notwendig:

Der Bescheid über die Anerkennung als Ökostromanlage muss bereits bei der Antragstellung vorliegen und vor der Antragstellung ausgestellt sein. Der Bundesverband hat diesbezüglich bei den zuständigen Landesstellen interveniert und die zuständigen Landesregierungen sind um eine fristgerechte Ausstellung bemüht.

Eine Antragstellung ist nur mit einer gültigen Zählpunktbezeichnung möglich: Falsche Zählpunkte führen zu einer sofortigen Ablehnung des Förderantrags. Für jeden Förderantrag ist ein separater Benutzername (ALIAS) anzulegen.

Um etwaige Komplikationen bei einer erneuten Anmeldung zu vermeiden, sollte bei einer Antragstellung über die Homepage die damit verbundene Online-Registrierung erst kurz vor der Antragstellung durchgeführt werden.

Der gesamte Förderantrag muss auf einmal eingegeben werden und kann nicht in Teilschritten oder durch mehrere Anläufe ausgefüllt werden. Unvollständige Förderanträge werden nicht gespeichert.

Welchen Fördertarif wählen?

Als mögliche Vertragsarten stehen zur Auswahl: Fördertarif, Netzparitätstarif, Fördertarif oder Netzparitätstarif". Photovoltaik Austria empfiehlt die Vertragsart „Fördertarif oder Netzparitätstarif“ zu wählen.
Für den Fördertarif steht ein Förderbudget von 8 Mio. € bereit: Für Aufdach-Anlagen geht es um 18,12 Cent pro kWh plus einen Investitionszuschuss von 30 % der Investkosten mit maximal 200 Euro pro kW (entspricht einem Fördertarif von 20,20 Cent). Für Anlagen auf Freiflächen beträgt der Tarif 16,59 Cent pro kWh.
Für den Netzparitätstarif  ist ein Förderbudget von 18 Mio. € vorgesehen (steht für Wind-, Wasserkraft und PV-Anlagen zur Verfügung): Dabei geht es um 18 Cent pro kWh nur für Aufdach-Anlagen.
Der Fördertarif wird 13 Jahre lang garantiert. Weitere Informationen auf der Homepage von Photovoltaik Austria

Die Option oder" sollten sie wählen für den Fall, dass das reguläre Förderbudget von 8 Mio. € vergeben ist. Somit wird Ihr Antrag automatisch auch für den Netzparitätstarif gereiht. ACHTUNG: Wird ein Antrag einmal für den Netzparitätstarif gereiht, ist ein Nachrücken in das normale Förderbudget nicht mehr möglich (wenn z.B. später Plätze frei werden). Die Wahlmöglichkeit „Fördertarif oder Netzparitätstarif“ ist zwar online noch nicht möglich, sollte laut OeMAG aber spätestens nach den Weihnachtsfeiertagen zur Verfügung stehen.

Photovoltaik Austria weist zudem darauf hin, dass bei der Ökostromtarifförderung eine Voll- und Überschusseinspeisung möglich ist. Und es werde um Geduld gebeten, da die OeMAG mehrere Wochen benötige, um die Anträge  zu sichten.

Artikel geschrieben von

Torsten Altmann

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Strasser: „50 Mio. € Entlastung für die Bauernfamilien!"

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