Südtirol plant den Ausstieg aus fossilen Energien

Die Südtiroler Landesregierung plant entschieden den Ausstieg aus fossiler Energie. Das sagte der stellvertretende Südtiroler Landeshauptman Hans Berger vergangene Woche auf der internationalen Energiekonferenz "Energiewende now" des österreichischen Biomasseverbandes im südtirolerischen Sand in Taufers.

Südtirol richtet seine Energiepolitik auf Nachhaltigkeit aus. Gründe dafür sind laut Berger, der längst nicht mehr in Zweifel stehende Klimawandel, der insbesondere auch die alpinen Regionen Europas ökologisch und ökonomisch gefährdet. Hinzu kommt die Tatsache, dass Peak-Oil und Peak-Gas binnen kürzester Zeit zu einer drastischen Verknappung der verfügbaren Ressourcen führen. Außerdem verfolge man das Ziel, regionale Arbeitsplätze zu schaffen.

Südtirol setzt auf breiten Energiemix

Schon jetzt liege der Anteil der erneuerbaren Energieträger in den Bereichen Strom und Wärme in Südtirol bei 56 %. Bis 2020 sollen es 100 % sein. Südtirol setzt vor allem auf in einen breitgelegten Energiemix aus Biomasse und Biogas, Wasserkraft, Solarenergie und Photovoltaik sowie Geothermie. Auch bei der Jugend werde das Augenmerk auf Energiesparsamkeit und Bewusstseinsbildung gelenkt. Die nötigen politischen Rahmenbedingungen schafft die Südtiroler Regierung beispielsweise mit attraktiven, auf 20 Jahre gesicherten Einspeisungstarifen für Ökostromproduzenten.

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Kommentar: Selbstverursachtes Bio-Chaos

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