Private Hühnerhaltung

Geflügelpest-Fall in Oberösterreich bestätigt

Bei einer privaten Hühnerhaltung im Mühlviertel wurde am Mittwoch die hochpathogene Form der Geflügelinfluenza (H5N8) festgestellt. Auch zwei kleine Kontakthaltungen sind betroffen.

Braune und weiße Legehennen im Freien.

Die betroffene Haltung bestand aus 28 Hühnern. (Symbolbild) (Bildquelle: pixabay.com/Capri23auto)

Bei einer privaten Hühnerhaltung im Bezirk Urfahr-Umgebung wurde am Mittwoch die hochpathogene Form der Geflügelinfluenza (H5N8) bestätigt. Das teilte das Amt der OÖ Landesregierung in einer Aussendung mit. Die betroffene Haltung bestand aus 28 Hühnern, von denen ein Großteil verendet ist. Für die noch vorhandenen Hühner wird von der Bezirkshauptmannschaft die Tötung angeordnet, ebenso für zwei (kleine) Kontakthaltungen in direkter Nachbarschaft. Auf Nachfrage von top agrar Österreich, handelt es sich bei allen betroffenen Betrieben um private Haltungen und somit um keine Landwirte.

Keine Schutzzone nötig

Da mit der Tötung und Desinfektion vor Ort auch die Gefahr der Weiterverbreitung unterbunden ist, muss beim Auftreten in einer kleinen Privathaltung wie im gegenständlichen Fall auch keine Schutzzone errichtet werden. Die Geflügelhalter sind aber aufgerufen, einen Verdacht umgehend bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft zu melden.

Heuer sind in Österreich vom 4. Februar bis 19. März 2021 insgesamt 30 Geflügelpest-Infektion festgestellt worden. Diese betrafen nur Wildvögel. Am 28. April wurden außerdem die Risikogebiete für Geflügelpest vom Gesundheitsministerium aufgehoben.

Die Geflügelpest stellt für den Menschen keine Gefahr dar und wird nicht über Lebensmittel übertragen.


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