Zusätzlich 40 Mio. € für den ländlichen Raum

Andrä Rupprechter
Beim agrarpolitischen Auftakt der Rieder Messe präsentierte Bundesminister Andrä Rupprechter das "Standort Land"-Paket.
Quelle: Kraml

Mit dem neuen "Standort Land"-Paket von Bundesminister Andrä Rupprechter stehen für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum noch im Herbst zusätzlich 40 Mio. Euro zur Verfügung. Damit sollen innovative Projekte im Bereich der Land- und Ernährungswirtschaft ermöglicht sowie Arbeitsplätzte am Land geschaffen werden.

35 Mio. Euro fließen in die Unterstützung von Investitionen im Bereich Verarbeitung sowie Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte und 5 Mio. Euro werden für das agrarische Bildungssystem bereitgestellt. "Investitionen in die Verarbeitung sowie Vermarktung von Lebensmitteln stärken die heimische Qualitätsstrategie und erhöhen die Wertschöpfung in den Regionen. Dies kommt auch den bäuerlichen Familienbetrieben zugute", erklärte Rupprechter beim agrarpolitischen Herbstauftakt der Rieder Messe. "Die Ausbildung ist maßgeblich für Innovation und Unternehmertum im ländlichen Raum sowie in den Betrieben. Mit diesen Mitteln wird Zukunft gebaut."

Mit dem Standort-Paket sollen innovative Projekte im Bereich der Land- und Ernährungswirtschaft ermöglicht sowie Arbeitsplätzte am Land geschaffen werden. "Jeder siebente Arbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt mit der Land- und Ernährungswirtschaft verbunden. Gerade im internationalen Wettbewerb ist eine Stärkung des Standorts Land besonders wichtig. Durch diese Unterstützungen werden Gesamtinvestitionen von über 200 Mio. Euro in den Regionen ausgelöst. Das Paket ist ein zukunftsorientierter Impuls, damit wir mit qualitativ höchstwertigen wie auch innovativen Produkten den Wünschen der Konsumentinnen und Konsumenten noch besser nachkommen können", so Rupprechter.

Die 35 Mio. Euro werden als zusätzliche nationale Mittel (Top-Ups) über das Programm für die Ländliche Entwicklung in der Schiene "Unterstützung von Investitionen in der Verarbeitung und Vermarktung" zur Verfügung gestellt. Damit können einerseits bedarfsorientierte Aufstockungen der laufenden Verfahren sowie neue Ausschreibungen ermöglicht werden. Die Mittel im Schulbereich werden zum bestehenden Budget für Renovierungen oder Ausbauschritte verwendet. -AIZ-

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