Hirseanbau hat großes Zukunftspotential

Autor: Leopold Th. Spanring

Sorghum
Mit warmen und trockenen Bedingungen kommt Sorghum gut zurecht.
Quelle: S. Windpassinger/NPZ

Auf der Suche nach hitzetoleranten und trockenheitsverträglichen Kulturen ist Körnersorghum eine sinnvolle Anbauoption. Bereits jetzt ist der EU-Markt für Hirse nicht gesättigt. Weiteres Potential liegt in der Verwendung als Lebensmittel.

Lange Dürreperioden und Trockenheit letztes Jahr haben die Landwirtschaft in Österreich in Mitleidenschaft gezogen. Langfristige Alternativen sind gesucht. Dabei sollten Landwirte den Anbau von Hirse in Betracht ziehen. Hirse oder genauer Körnersorghum vertrage nämlich beides, trockenes und heißes Klima.

Die Anbaufläche von Hirse ist 2018 in der EU um 6 % auf 146.000 ha gestiegen, wie der europäische Sorghum-Verband „Sorghum ID“ offenlegt. Die treibenden Staaten dahinter waren Frankreich, Ungarn und Rumänien. Dennoch bleibt Sorghum eine Importware. Durchschnittlich muss die EU jährlich 160.000 t aus dem Ausland einführen. Der europäische Markt selbst deckte 829.000 t des Bedarfs ab.

Bislang wird Hirse in der EU hauptsächlich als Viehfutter verwendet. Der Verzehr von Hirse ist aber auch für den Menschen empfehlenswert. Mit einem hohen Vitamingehalt und guter Verdaulichkeit besitzt Hirse Potential auf dem Lebensmittelmarkt. Auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ist Hirse eine willkommene Option auf dem Speiseplan. -tg-

Schlagworte

Hirse, Körnersorghum, Potential, Sorghum, europäische, Zukunftspotential, Hirseanbau, Anbau

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