Die besten Mäher Österreichs sind gekürt

Schilcher Elisabeth
Elisabeth Schilcher ist die Bundessiegerin beim Mähen.
Quelle: Klickfisch Pictures

Elisabeth Schilcher aus Salzburg und Fabian Winder aus Vorarlberg sind die besten Sensenmäher Österreichs. Am vergangenen Wochenende setzten sie sich in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt (LLA) Rotholz in Tirol gegen ihre Konkurrenz durch. Die stärkste Mannschaft kommt heuer wieder aus Oberösterreich.

„Der Bundesentscheid Sensenmähen war ein absolut gelungener Start in den Wettbewerbssommer. Die Leistungen der Mäherinnen und Mäher waren auch heuer wieder beeindruckend und ein absoluter Publikumsmagnet. Dabei waren primär Ausdauer und Können gefragt. Unser Dank gilt insbesondere der Tiroler Jungbauernschaft-Landjugend für die tolle Organisation des Bewerbs“, zeigt sich Bundesleitung der Landjugend Österreich, Julia Saurwein und Martin Stieglbauer, einig. Insgesamt waren 77 Mäher und Mäherinnen am Start.

Amtierende Europameisterin erneut siegreich

Bei den Mäherinnen durfte die amtierende Europameisterin Elisabeth Schilcher aus Salzburg mit der Goldmedaille nach Hause gehen. Mit einer unschlagbaren Zeit von 71,61 Sekunden kämpfte sie sich in der Kategorie Mädchen Klasse I auf den Spitzenplatz. Dahinter folgten die beiden Oberösterreicherinnen, Anna Thaller auf Platz zwei mit 95,31 Sekunden und Karin Kronberger auf Platz 3 mit 95,94 Sekunden.

Den Wettkampf der Mädchen Klasse II (über 29 Jahren) konnte die Steirerin Viktoria Fritz mit einer nahezu unfassbaren Zeit von 59,93 Sekunden vor Margit Steinmann (78,38 Sekunden) aus Oberösterreich und Ingrid Riedl (88,27 Sekunden) aus Oberösterreich klar für sich entscheiden.

In der Kategorie Mädchen Standard mähte sich die Oberösterreicherin Elisabeth Miglbauer (91,89 Sekunden) bei ihrer ersten Teilnahme an einem Bundesentscheid an die Spitze. Neben ihr am Siegerpodest standen Claudia Matzenauer, ebenfalls aus Oberösterreich, mit einer Zeit von 105,81 Sekunden und Jessica Krammer aus der Steiermark mit 114,59 Sekunden.

Winder Fabian
Mit einer Gesamtzeit von 186,64 Sekunden schaffte es Fabian Winder in der Klasse Burschen I (unter 29 Jahre) nach ganz oben.
Quelle: Klickfisch Pictures

Triumph für Vorarlberger Fabian Winder

Mit einer überragenden Gesamtzeit von 186,64 Sekunden schaffte es Fabian Winder in der Klasse Burschen I (unter 29 Jahre) nach ganz oben. Matthias Großbichler aus Oberösterreich ermähte sich die Silbermedaille (Gesamtzeit 187,51 Sekunden), gefolgt von Bronze-Gewinner Florian Reithuber aus Oberösterreich mit einer Zeit von 190,21 Sekunden.

In der Klasse Burschen II (über 29 Jahre) siegte der erfahrene Mäher aus Oberösterreich, Hubert Riedl, mit einer Gesamtzeit von 165,20 Sekunden vor Franz Erbschwendtner aus Salzburg (174,32 Sekunden) und dem Oberösterreicher Maximilian Topf (185,11 Sekunden).
Bei der Klasse Burschen Standard überzeugte der Oberösterreicher Martin Reithuber mit einer Gesamtzeit von 167,58 Sekunden die Jury. Neben ihm am Siegespodest standen Andreas Misslinger aus Tirol (212,46 Sekunden) und Johannes Schaflechner aus der Steiermark (215,34 Sekunden), der sich Bronze holte.
 
Stärkste Mannschaft aus Oberösterreich

Die Mannschaftswertung setzt sich aus den Zeiten der drei besten Mäherinnen und der drei besten Mäher eines jeden Bundeslandes der Klasse I zusammen. Siegreich dabei waren die Teilnehmenden aus Oberösterreich, die somit erneut den Mannschaftspreis in ihr Bundesland holten.

Handmäh-EM 2019 in Oberösterreich

Generell sind beim Sensenmähen Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd entscheidend. Mehrere Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an – eine besonders spannende Situation für das Publikum, das hautnah direkte Vergleiche anstellen kann. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit - sprich Summe aus gemessener Mähzeit und Zeitzuschlag - erzielt. Die fünf besten Mäherinnen und die zehn besten Mäher konnten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen 2019 qualifizieren, die von 14. bis 15. August in St. Florian am Inn in Oberösterreich stattfinden wird.

 

Schlagworte

Sekunden, Oberösterreich, Mäher, besten, Mäherinnen, Klasse, Gesamtzeit, Winder, Fabian, Burschen

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