Fundament für HBLFA Tirol in Rotholz gelegt

Autor: Sylvia Haury

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Lokalaugenschein von Plank und Geisler.
Quelle: HBLFA Tirol

Wo derzeit noch eine große Baugrube ist, soll in zwei Jahren die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Lebensmittel- und Biotechnologie (HBLFA) Tirol stehen.

In Vertretung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger war heute Generalsekretär Josef Plank gemeinsam mit dem Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler auf Lokalaugenschein in Rotholz. "In Rotholz wird nicht nur ein Gebäudekomplex errichtet, hier wird Zukunft gebaut. Das ist eine Investition, die weit über die Region hinausstrahlt", zeigten sich Plank und Geisler beim Baustellenbesuch überzeugt. Auf 20.000 m2 baut der Bund im Gemeindegebiet von Strass die HBLFA Tirol mit Unterrichts-, Praxis- und Laborräumlichkeiten für 400 Schüler sowie ein Internat für 200 Schüler. Auch die Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft wird neu errichtet. Somit entsteht ein Zentrum der agrarischen Bildung und Forschung für Westösterreich.

Vorzeigeprojekt in Holzbauweise

Der neue Gebäudekomplex wird in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigeprojekt. Die gesamte Schule wird in Holzbauweise und nach dem Standard ,klimaaktiv Gold' errichtet", führt Generalsekretär Plank aus. Das bedeutet: höchste Qualität und niedrigster Energiebedarf. Die Gebäude werden an die bestehende Biomasse-Nahwärme Rotholz angeschlossen, auch eine Photovoltaikanlage wird installiert. Die Baukosten betragen 55 Mio. €. Ein vertraglich vereinbarter Fixpreis  gewährleistet, dass es für den Bauherrn bei diesem Großbauvorhaben zu keiner Kostenüberschreitung kommt.

Bund und Land kooperieren

"Das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und das Land Tirol stehen voll hinter diesem Vorhaben und ziehen hier an einem Strang", freut sich Geisler. Vom Land bereits fertiggestellt wurde die 30 Meter lange Brücke an der L 218 Rotholzer Straße. Durch die neue Brücke entsteht eine großzügige Unterführung, die eine verkehrsfreie und damit sichere Verbindung zwischen der neuen HBLFA Tirol und der bestehenden Landwirtschaftlichen Lehranstalt (LLA) Rotholz ermöglicht. Weil Küche, Speisesaal und Praxisangebote der LLA Rotholz auch von der Bundeseinrichtung genutzt werden, wird es pro Tag schätzungsweise 8.000 Schülerbewegungen auf dem Campus geben. Mit dem notwendigen Erweiterungsbau der Küche an der LLA wird im kommenden Jahr begonnen.

Mit dem Neubau der HBLFA Tirol wird auch die Nahversorgung in Rotholz verbessert. Im Forschungs- und Verwaltungsgebäude entsteht ein Verkaufslokal. Dort werden neben dem herkömmlichen Lebensmittelsortiment auch die Rotholzer Käsespezialitäten angeboten.

Schlagworte

Rotholz, Tirol, HBLFA, Geisler, Plank, errichtet, entsteht, Gebäudekomplex, Generalsekretär, LLA

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