LE-Programm von Brüssel abgesegnet

Autor: Torsten Altmann

Rupprechter
"Wir haben ein ausgewogenes und effektives Programm vorgelegt, das nicht nur die Landwirtschaft, sondern den gesamten ländlichen Raum stärkt. Hier gehen wir europaweit mit gutem Beispiel voran", so Rupprechter. Foto: Breuer

Das österreichische Programm "Ländliche Entwicklung 2014 bsi 2020" wurde heute offiziell von der EU-Kommission genehmigt. Es ist mit dem von Dänemark und Polen unter den Ersten, die grünes Licht aus Brüssel erhielten.

Für mehr als 100 Programme, die von allen Mitgliedsländern eingereicht wurden, konnten die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen werden. Agrarkommissar Phil Hogan bezeichnete das österreichische Programm als vorbildlich.

"Die heutige Entscheidung in Brüssel macht den Weg frei, um die bäuerlichen Betriebe in den nächsten Jahren bestmöglich bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Besonders wichtig ist dabei die Planungssicherheit, die wir mit der raschen Genehmigung erreicht haben. Das ist ein Erfolg für die Bäuerinnen und Bauern und ermöglicht uns, gezielte Impulse im ländlichen Raum zu setzen", betont Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter.

"Gehen EU-weit mit gutem Beispiel voran"

"Wir haben ein ausgewogenes und effektives Programm vorgelegt, das nicht nur die Landwirtschaft, sondern den gesamten ländlichen Raum stärkt. Hier gehen wir europaweit mit gutem Beispiel voran", so Rupprechter. Das neue Programm setze den bewährten Weg einer nachhaltigen, umweltgerechten Landwirtschaft fort. Inhaltlich orientiere es sich an den Herausforderungen der kommenden Jahre.

Neben der Ausrichtung auf Umweltaspekte und den Schutz der natürlichen Ressourcen seien Schwerpunkte wie Investitionsförderung, Hofübernehmerförderung und Bildungsmaßnahmen von besonderer Bedeutung, unterstreicht der Minister. Damit werde die Wettbewerbsfähigkeit der bäuerlichen Familienbetriebe verbessert und es würden Arbeitsplätze geschaffen.
 
"Zahlreiche Maßnahmen konnten bereits beantragt werden. Die rasche Genehmigung ermöglicht baldige Auszahlungen. Wäre das Programm heuer nicht mehr von der EU akzeptiert worden, hätte das zu massiven Verzögerungen und Nachteilen für die Bauern geführt", gibt Rupprechter zu bedenken.
 
Die Ländliche Entwicklung ist das zentrale Element der österreichischen Agrarpolitik. Sie unterstützt eine moderne, effizient und nachhaltig produzierende Landwirtschaft, aber auch die regionale Wirtschaft und die Gemeinden, sie setzt auch soziale Akzente. Das Programm ist damit ein Wachstumsmotor für den ländlichen Raum. Bis 2020 stehen jährlich 1,1 Mrd. Euro zur Verfügung, mehr als die Hälfte davon wird von der EU finanziert. -AIZ-

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