Misteln jetzt entfernen!

Mistel
Die weißbeerige Mistel wächst als Halbschmarotzer auf Bäumen.
Quelle: LK Bgld, M. Gsellmann

Setzen Sie jetzt Maßnahmen gegen die weißbeerige Mistel. Denn ein Befall kann zum Absterben der Bäume führen.

Die Mistel ist eine immergrüne Halbschmarotzerpflanze, die sich in unserer Kulturlandschaft zunehmend verbreitet und ohne Gegenmaßnahmen zum Absterben der Bäume führt. Die Landwirtschaftskammer Burgenland bietet daher Informationen zu diesem Schädling und seiner Bekämpfung an. Misteln befallen besonders Obstbäume auf Streuobstwiesen und in Hausgärten aber auch Waldbäume. Während der Vegetationszeit sind sie kaum sichtbar, da die Bäume in einem satten Grün erscheinen.

Nach dem Laubfall im Herbst zeigt sich dann die tatsächliche Ausbreitung. Die Verbreitung der Samen erfolgt in erster Linie durch Vögel. Bei Nichtbekämpfung führt der Befall nach einigen Jahren zum Absterben der betroffenen Bäume. Um eine weitere Ausbreitung dieser Halbschmarotzerpflanze zu verhindern, sollten die Misteln unbedingt entfernt werden. In der Herbst- und Winterzeit kann man sie dann als Türschmuck oder Wildfutter verwenden.

Die Bekämpfung ist aber vor allem bei größeren Bäumen sehr schwer, da befallene Stellen oft nur mit hohen Leitern oder Hebebühnen erreicht werden können. Falls jemand das Entfernen der Mistel selber nicht durchführen kann, bieten verschiedene Unternehmen - so auch die Maschinenringe des Burgenlandes - diese Dienstleistung an.

Schlagworte

Mistel, Absterben, Bäume, Misteln, Halbschmarotzerpflanze, entfernen, Befall, Ausbreitung, führt, Waldbäume

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