EU-Schlachtrindermarkt

Jungstiere: Knappes Angebot, steigende Preise

Das Marktgeschehen im Handel mit Schlachtrindern ist weiterhin durch geringe Stückzahlen geprägt.

Speziell in Deutschland ist das Aufkommen bei Jungstieren begrenzt und meist geringer als die Nachfrage. Dementsprechend werden die angebotenen Jungstiere zügig abgenommen und die Preise tendieren nach oben. Im Schlachtkuhbereich herrscht ein relativ stabiles Aufkommen, berichtet die Rinderbörse.

In Österreich zeichnet sich eine ähnliche Situation ab. Vor allem bei Jungstieren ist das Angebot nach wie vor verhalten und trifft seitens Großhandel und Lebensmitteleinzelhandel auf eine rege Nachfrage. Die Preise ziehen in der laufenden Woche an. Bei Schlachtkühen ist das Angebot für diese Jahreszeit auf einem etwas unterdurchschnittlichen bis normalen Niveau. Die europaweite Nachfrage im Verarbeitungsbereich ist rückläufig, jedoch gestaltet sich die Exportsituation Richtung Schweiz, Spanien und Frankreich etwas freundlicher, wodurch es gelang, die Preise auf stabilem Niveau zu halten. Auch bei Schlachtkalbinnen herrscht ein etwas geringeres Aufkommen bei einer guten Nachfrage seitens Großhandel, wodurch die Preise leicht ansteigen. Schlachtkälber notieren ebenso etwas höher als zur Vorwoche.

Die österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem höheren Preis von 4,68 Euro/kg Schlachtgewicht, für Kalbinnen werden 4,16 Euro/kg erwartet. Die Notierung für Schlachtkälber steigt auf 6,95 Euro/kg, für Schlachtkühe liegt der Preis weiterhin bei 3,48 Euro/kg. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

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