Garteln ohne Chemie Plus

(Bildquelle: topagrar.at)

Sie können Schädlinge und Krankheiten auch ohne Chemie aus Ihrem Garten fernhalten. Wie das funktioniert, verrät Ihnen Andrea Jungwirth.

Hummeln oder Schmetterlinge beobachten, sich an der Farbenpracht der Blumen erfreuen oder mit Stolz das selbst gezogene Gemüse ernten. Das erfreut das Herz jedes Gärtners.

Doch die Freude wird schnell getrübt, wenn Blattläuse die Rosen besiedeln, Monilia die Marillenernte schmälert oder die Tomatenpflanzen der Braunfäule zum Opfer fallen. Der Griff zur chemischen Keule ist da für viele Gärtner die einzige Lösung. Doch es geht auch anders.

Im Einklang mit der Natur zu gärtnern, ist die Alternative. Viele pflanzliche Mittel stärken die Pflanzen und wirken unterschiedlich gegen Krankheiten oder Schädlinge. Alle diese Mittel haben einen großen Vorteil: Ihre Anwendung ist für den Menschen ungiftig und es bestehen keine Wartefristen. Behandeltes Obst und Gemüse kann sofort danach ohne Bedenken gegessen werden.

Wunderwaffe Brennnessel:

Eine der natürlichen Wunderwaffen für den Garten heißt Brennnesseljauche. Sie können diese kostenlos einfach herstellen und sie wirksam. Sie hat nur einen Nachteil: Den Jauche ähnlichen Geruch. Es stinkt wirklich scheußlich. Allerdings verflüchtigt sich der üble Geruch relativ schnell nach dem Ausbringen. Wie Sie die Jauche herstellen, lesen Sie im Kasten rechts. Wenn Ihnen das zu mühsam ist, können Sie die Jauche aber auch in gut sortierten Gartencentern kaufen.

Brennnesseljauche können Sie zur Pflanzenstärkung, zur milden Düngung und zur Blattlausbekämpfung verwenden. Sie kann auch bei der Pilzbekämpfung helfen. Verdünnen Sie diese am besten mit Wasser im Verhältnis 1:10 oder 1:20 und gießen Sie die Pflanzen damit im Wurzelbereich. Zum Besprühen von Pflanzen ist eine höhere Verdünnung nötig, oder es werden nicht vergorene Extrakte verwendet.

Bio-Gärtner schwören daneben auch auf einen wahren Wunderbaum. Dessen Samen enthalten einen Stoff, der Pilzerkrankungen hemmt und ein Insektizid,...


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