So meistern Sie das Tohuwabohu des Alltags Plus

Familie, Haus, Hof und vielleicht noch ein Ehrenamt: Alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach. Die gute Nachricht: Es gibt Hilfen!

Aufstehen. In den Stall gehen. Die Tiere versorgen. Dann schnell unter die Dusche. Die Kinder wecken. Das Frühstück machen. Die Kinder in die Schule schicken. Kurz Luft holen. Und weiter geht’s.

Die Arbeit am Hof geht nie aus. Von früh bis spät ist Tatkraft und Einsatz gefragt. Um hier nicht ins Strudeln zu kommen, helfen brauchbare Konzepte und starke Prinzipien. Ein gut durchdachtes Management sowohl im Haus als auch am Betrieb erleichtert das Tohuwabohu des Alltags.

Dem Tag eine Struktur geben

Vor allem organisatorische Verbesserungen und konzentrierteres Arbeiten lassen die Arbeitszeit schrumpfen. Aber auch ordentliches Ausmisten sowohl im Haus als auch am Hof minimiert unseren Arbeitsaufwand ungemein. Ein Tagesplan bzw. ein Wochenkonzept schaffen klare Abläufe, die effizienteres Arbeiten ermöglichen. Ein wöchentlicher Essensplan mit dazugehörigem Großeinkauf spart ebenfalls Zeit ein. Aber alles der Reihe nach:

„Wer nicht plant, der wird verplant“, heißt es so schön. Dass wir das nicht wollen, liegt auf der Hand. Deshalb ist es sehr hilfreich, für jeden Tag ein Grundgerüst im Kopf zu haben. Denn viele Arbeitsschritte laufen sowieso automatisiert.

Ein Tagesplan umfasst grob alle Aktivitäten des Tages. Jeder Tag lässt sich in drei Blöcke gliedern. Morgenblock, Mittagsblock, Abendblock.

Der Morgenblock beginnt mit dem Aufstehen und endet entweder mit dem Aufbruch der Kinder in die Schule, nach dem Saubermachen der Küche oder dem Abschluss der morgendlichen Routinearbeiten am Hof. Je nachdem, wie es für einen selbst stimmiger ist.

Der Mittagsblock beginnt mit dem ersten Handgriff, den wir fürs Mittagessen tun und endet mit der wieder sauberen Küche nach dem Essen. Der Abendblock beginnt mit dem Stallgehen und endet mit dem Feierabend. Dieser sollte rund um 20.00 Uhr beginnen, wollen wir nicht ständig Abhebungen auf unserem „Lebenskonto“ machen.

Zeitfenster nutzen

Nach dieser ersten groben Tageseinteilung können wir feststellen, wie viel Zeit uns grundsätzlich jeden Tag bleibt, um alles andere noch nicht Erwähnte zu erledigen: Aufräumen, Putzen, Waschen, Bügeln, Einkaufen, Arbeiten am Hof und im Garten, Hilfestellungen bei den Hausaufgaben unserer Kinder und vieles mehr.

Tatsache ist, dass für diese Arbeiten nur mehr (sehr) wenig Zeit übrig bleibt. Ein (sehr) kleines Zeitfenster am Vormittag und am Nachmittag. Wir sehen auch hier wieder wie wichtig es ist, einen Plan im Kopf zu haben.

Ich habe folgenden wöchentlichen Rhythmus: Montag Vormittag tätige ich die Hauszustellung unserer Eier und erledige gleichzeitig den Großeinkauf. Ebenfalls am Montag nehme ich die Schmutzwäsche in Angriff und versuche am...

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