Bessere Preise trotz Coronakrise

2020 stiegen die Erzeugerpreise der Milchabnehmer in allen Kategorien gegenüber dem Vorjahr leicht an. Die Abstände zwischen dem Bestzahler und dem Letzten in der jeweiligen Kategorie wurden kleiner, machen aber immer noch bis zu 7 Cent aus.

Im letzten Jahr hat das plötzlich auftretende Coronavirus auch die heimische Milchwirtschaft vor große Herausforderungen gestellt. Die mehrmaligen Lockdowns mit der verlängerten Schließung der Gastronomie über die umsatzstarke Weihnachtszeit bescherte den Molkereien teils erhebliche Umsatzausfälle. Vor allem das Gastro- und Tourismusgeschäft regional starker Molkereien litt.

Anlieferung unterm Vorjahr

Im ersten Corona-Schock führten einzelne Verarbeiter (Kärntner Milch, Vorarlberg Milch) zeitweise Anlieferungsbeschränkungen ein. Abgemildert wurde die Marktlage durch eine insgesamt bessere Lieferdisziplin. Die Jahresanlieferungsmenge blieb knapp unter jener des Vorjahres. Zudem dürften auch die Bauerndemos vor den Lagern der Lebensmittelhändler doch preisstabilisierend gewirkt haben.

Letztlich konnten am Jahresende die wichtigsten Milchabnehmer und auch die Milchbauern doch eine positive Bilanz ziehen. So zahlten die in den Preisvergleich für gentechnikfreie Milch einbezogenen 13 Molkereien einen Durchschnittspreis von 34,57 Ct/kg aus (siehe Übersicht). Das sind im Vergleich mit 2019 knapp 0,40 Cent bzw. gegenüber 2018 um...


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