Betriebshilfe: „Bitte übernehmen Sie!“

Wenn Bauer und Bäuerin aus gesundheitlichen Gründen ausfallen, übernehmen Betriebshelfer die Stall- und Feldarbeiten. Allerdings wird es immer schwieriger, geeignete Helfer zu bekommen.

Eine schwere Grippe, ein gebrochenes Bein – wer krank oder durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt ist, braucht Zeit und Erholung, um wieder gesund zu werden. Das ist auch bei Landwirten nicht anders.

Die nötige Ruhe zu finden, ist jedoch nicht immer einfach – eine Vielzahl an zu erledigenden Aufgaben am Hof kann nicht aufgeschoben werden. Zudem sind nicht immer ausreichend Arbeitskräfte vorhanden, um den Ausfall eines Betriebsführers zu kompensieren. Eine soziale Betriebshilfe kann in diesen Fällen die Aufgaben am Hof übernehmen. Über 4600 Einsätze gab es österreichweit in diesem Bereich im Jahr 2019. Wegen Krankheit und Arbeitsunfähigkeit wurden die Helfer dabei am häufigsten gerufen (siehe Übersicht).

Soziale Betriebshilfe (anders als die wirtschaftliche Betriebshilfe) erhalten Landwirte aber nur unter folgenden Voraussetzungen:

  • Spitalsaufenthalt ab zwei Tagen,
  • ab 15 Tagen Arbeitsunfähigkeit,
  • Kur (Heilverfahren/Erholung),
  • Tod eines Anspruchsberechtigten (auch während des...


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