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Einen radikalen Umbruch auf Bio und Heilkräuter hat Familie Preiss aus Stetteldorf am Wagram (NÖ) gewagt.

Vor 25 Jahren war der Betrieb noch konventionell. „Wir hatten Zuckerrübe, Mais, Sojabohne, Getreide, aber keinen besonderen Schwerpunkt. Seither hat sich viel getan“, erinnert sich Franz Preiss zurück. 1998 stellte er auf Bio um. „Die Zuckerrübe zurückzulassen war nicht leicht. Immerhin galt die Rübe als sichere Einnahmequelle.“ Und der 53-Jährige war skeptisch, ob er das Unkraut als Bio-Bauer unter Kontrolle halten könnte: „Heute weiß ich, dass es funktioniert. Einzig die Distel macht Schwierigkeiten, aber dieses Problem kennen konventionelle Bauern auch.“

Erst Bio, dann Kräuter

Der Anfang als Bio-Bauer war nicht einfach: „Als Bio-Landwirt wurde man von vielen Berufskollegen eher belächelt. Aber meine Frau hat mich immer bestärkt“, so Preiss. Zudem war die Bio-Vermarktung nicht so einfach. „Die nächste Übernahmestelle für Bio-Körnermais war in Horn. Das war immer eine 46 km-Traktorfahrt. Heute muss ich zur nächsten...

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