Die Macht des Handel(n)s Premium

Die Versorgungssicherheit durch den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist fraglos eine Erfolgsgeschichte. Doch je größer der Erfolg, desto größer die Verantwortung. Sie wird mittlerweile seitens des LEH übertrieben, unsachlich und unfair gelebt. Fragwürdige Praktiken drücken die Landwirte an die Wand. Sie drohen im Wettkampf um Marktanteile und Eigenmarken zerrieben zu werden.

Wenn der LEH davon spricht, dass Entwicklungen ohne ihn nicht stattgefunden hätten, so stimmt das schon. Aber ist es auch richtig? Für mich lautet die Antwort eindeutig „nein“. Denn die immer strengeren Auflagen werden ohne die Landwirtschaft beschlossen. Wie glaubwürdig ist schon ein Handelsriese, der „zurück zum Ursprung“ möchte und gleichzeitig 125 Milchviehbetriebe in Osttirol nicht mehr als Lieferanten listet, weil es für diese unmöglich ist, die Auflagen eines Diskonters zu erfüllen.

Ebenso erging es den Erdäpfelbauern. Pflanzenschutzmittel sind in den Augen des LEH pfui, unbehandelte Erdäpfel werden aus optischen Gründen aber nicht genommen. Dafür schleudert man jetzt israelische oder ägyptische Ware. Ist das gelebte...

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Artikel geschrieben von

Silvia Rath

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"Kein Gen-Schweinefleisch im Supermarkt!"

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