Hitze lässt Bauern bangen Premium

Der heißeste Juni der Messgeschichte mit neuen Hitzerekorden hinterlässt bereits seine Spuren am Grünland. Es droht eine weitere Dürre. Ein Hilfspaket wie 2018 lehnt die Politik aber ab. Wir haben uns bei Bauern und Beratern umgehört.

Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag“ – so lautet die bekannte Bauernregel für den 27. Juni. Tatsächlich war dieser Tag heuer in einigen Regionen Österreichs nicht nur der heißeste Juni-Tag, sondern auch der Hitzespitzenreiter in der Messgeschichte. Gleich 26 Messstationen der Zentral-anstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wiesen ihn als heißesten Tag seit Messbeginn aus.

Eine Situation, die Österreichs Landwirte zu Recht zittern lässt. Die Rekordschäden des letztjährigen Dürrejahres mit über 270Mio.€ haben alle Bauern noch vor Augen.

Ausfälle beim Zweiten Schnitt

Während der erste Wiesenschnitt – vor allem auch Dank des kühlen Frühjahrs – durchaus passabel ausgefallen war, zeigten sich beim zweiten erste Proble-me. Nicht nur aus Teilen von Ober- und Niederösterreich kommen Meldungen von stark reduzierten Mähmengen. Auch das von der 2018er Dürre vorgeschädigte Grünland in Oberkärnten bis hinein nach Osttirol bekam von der heurigen Hitze bereits einiges ab. Ein Bauer bezeichnete seinen zweiten Grasschnitt gar als „reinen Notschnitt“.

In der Nordtiroler Inntalfurche ist die Lage ebenfalls kritisch:...

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