Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser Premium

Jeder Betrieb in der biologischen Landwirtschaft muss einen gültigen Vertrag mit einer zugelassenen Bio-Kontrollstelle haben. Wir haben uns die Kosten und die Kontrollpunkte näher angesehen.

Die Konsumentinnen und Konsumenten müssen darauf vertrauen können, dass bei Bio auch Bio drinnen ist. Daher besteht in der EU ein striktes System zur Kontrolle, um dafür zu sorgen, dass die Regeln und Vorschriften für den biologischen Landbau ordnungsgemäß eingehalten werden.

Die Kontrolle der Bio-Betriebe (Landwirte, Verarbeiter, Vermarkter, Exporteure) wird durch unabhängige Kontrollstellen durchgeführt. Die Bio- Kontrollstellen müssen gemäß der europäischen Norm 17065 akkreditiert sein und werden in Österreich vom Wirtschaftsministerium beaufsichtigt. Die Kontrollen erstrecken sich auf den gesamten Produktionsprozess. Kontrolliert wird jährlich unter anderem, ob der Landwirt unerlaubte Dünge- oder Spritzmittel einsetzt, ob Tiere genügend Auslauf haben oder ob er eventuell nicht zugelassenes Saatgut und Futtermittel eingekauft hat. Zudem werden die betrieblichen Aufzeichnungen und Dokumentationen durchgesehen.

Oberstes Prinzip bei den Aufzeichnungen ist die Nachvollziehbarkeit. So muss der Bauer etwa die angekauften Betriebsmittel und Betriebsstoffe aufzeichnen oder auch einen Anbauplan vorlegen. Wegen der Mengenflusskontrolle muss über alle An- und Verkäufe Buch geführt werden. Es gibt aber keine verpflichtende Form, wie die Aufzeichnungen zu führen sind. Bestehende Aufzeichnungstools, wie etwa das Tierbestandsverzeichnis oder auch der Düngerplaner, werden meist anerkannt. Zudem bieten die Kontrollfirmen teils eigene Dokumentationslösungen an.

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