Anzeigepflichten

Was ist an die Finanz zu melden, was nicht?

Die Anzeigepflicht an das Finanzamt besteht nur für Schenkungen unter Lebenden – also nicht für Schenkungen auf den Todesfall – und für Zweckzuwendungen unter Lebenden. Dies gilt an sich für folgende Vermögenswerte:

  • Bargeld
  • Kapitalforderungen (z.B. Sparbücher, Darlehensforderungen, Anleihen)
  • Anteile an Kapital- und an Personengesellschaften (GmbH, AG, OG, KG)
  • stille Gesellschaftsbeteiligungen
  • (Teil-)Betriebe zur Erzielung von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, selbstständiger Arbeit oder Gewerbe
  • bewegliches Vermögen (z.B. Auto, Motorrad, Boot, Schmuck) und
  • immaterielle Vermögensgegenstände (z.B. Fruchtgenussrechte, Wohnrechte, Konzessionen, Patente, Urheberrechte).

Für Schenkungen oder auch Erbschaften von Grundstücken besteht nach dem Schenkungsmeldegesetz keine Meldeverpflichtung. Allerdings besteht hier jeweils die Anzeigeverpflichtung nach dem Grunderwerbsteuergesetz.

Hier ist keine Meldung nötig

Erwerbe zwischen Angehörigen bis zu einem Wert von 50000 € innerhalb eines Jahres brauchen dem Finanzamt nicht gemeldet werden. Der Begriff der Angehörigen ist recht weit ausgelegt. Dieser umfasst neben Eltern, Ehegatten und Kindern auch Geschwister, Großeltern, Urgroßeltern, Enkel, Urenkel, Onkel, Tanten, Neffen, Nichten, Cousins, Cousinen, Stiefkinder, Stiefgroßeltern, Stiefonkel, Stieftanten, Schwiegereltern, Schwiegerkinder, Verschwägerte, Lebensgefährten (auch gleichgeschlechtliche) sowie deren Kinder. Nicht berücksichtigt werden...


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