Agrarstrukturerhebung: Bürokratieabbau in der Agrarverwaltung

Die Agrarstrukturerhebung wird es künftig in der derzeitigen Form nicht mehr geben. Doppelgleisigkeiten sollen gezielt beseitigt werden, um für mehr Effizienz in der Agrarverwaltung zu sorgen, erklärt Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich.

Bestehende Daten müssen besser vernetzt und effektiv genutzt werden. Die Bauern sollen nicht mehrmals ein- und dieselben Fragen beantworten und sich mit unnötiger und veralteter Bürokratie hinter dem Schreibtisch beschäftigen müssen, so der Minister. Bis zur nächsten stichprobenartig durchgeführten Teilerhebung 2013 werde man alle notwendigen Details klären. Berlakovich hat die Verwaltungsvereinfachung auch bezüglich der Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU zu einem wichtigem Schwerpunkt erklärt. Im Rahmen der Wintertagung im Februar hat er einen Zwölf-Punkte-Diätplan an EU-Agrarkommissar Dr. Dacian Ciolos, mit dem Inhalt der Kontrollvereinfachung, überreicht. Beispielsweise wird vorgeschlagen, das derzeit verpflichtende Bestandsverzeichnis für Tierhalter ersatzlos zu streichen, da ohnehin alles in elektronischen Datenbanken erfasst ist.


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