AMA Marketing: Jahresbericht 2017 im Parlament

Bis November jedes Jahres muss die AMA Marketing GmbH über ihre Tätigkeiten des Vorjahres dem Parlament Rechenschaft ablegen. Der Jahresbericht 2017 ist letzte Woche im Hohen Haus eingelangt, berichtet die Parlamentskorrespondenz.

2017 hatte die AMA Marketing 18,7 Mio.€ an Einnahmen für Marketing und qualitätssichernde Maßnahmen zur Verfügung. (Bildquelle: Werkbild )

Die Förderung des Absatzes von land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen, die Erschließung und Pflege von Märkten für diese Produkte und die Verbesserung der Qualität zählten auch 2017 zu den Kernaufgaben der AMA Marketing. Wie aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht hervorgeht, standen der überwiegend mit Bauerngeld finanzierten Marketinggesellschaft im vergangenen Jahr Einnahmen aus Agrarmarketingbeiträgen von insgesamt 18,645 Mio. € zur Verfügung.

Qualitätssicherung und Herkunftskennzeichnung

Große Bedeutung misst die AMA Marketing dem AMA-Gütesiegel zur Kennzeichnung qualitativ hochwertiger Produkte bei. 2017 wurden fünf verschiedene Qualitätssicherungsmaßnahmen und drei Herkunfts- und Registrierungssysteme, die durch 25 Richtlinien geregelt sind, betreut.  
Der Bericht verweist überdies auf das AMA-Biosiegel, das AMA-Handwerksiegel, das AMA-Gastrosiegel, die Herkunfts- und Registrierungssysteme bos" und sus" und die AMA-Futtermittel-Richtlinie pastus+.

Die speziellen Kennzeichnungs- und Registrierungssysteme der AMA Marketing dienen der Nachvollziehbarkeit und Gewährleistung der Richtigkeit spezifischer Angaben, heißt es.
Ergänzend zu ihrer gesamtstrategischen Ausrichtung verfolgte die AMA Marketing sektorale Marketingstrategien für landwirtschaftliche Produkte, dies v.a. durch Maßnahmen wie Print- und Plakatkampagnen, Advertorials, Broschüren oder Werbespots in TV und Hörfunk.

Deutschland und Italien sind wichtigste Exportmärkte

Beim Exportmarketing werden bestehende Märkte gepflegt und neue erschlossen. Zu den Instrumenten der AMA Marketing zählen dabei Lebensmittelpräsentationen, Messeauftritte, Verkostungen, Schulungen und Informationen. Deutschland und Italien sind nach wie vor die wichtigsten Exportmärkte für Österreichs landwirtschaftliche Erzeugnisse.  -lts-

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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