Parlament

Antrag auf stressfreie Schlachtung

In einzelnen Bundesländern gibt es auf Projektbasis die Möglichkeit, mittels mobiler Schlachtanlagen den Schlachtstress der Rinder zu minimieren. Diese Woche brachten die Regierungsfraktionen gemeinsam mit den Neos einen Antrag für eine österreichweite Regelung im Parlament ein.

In diesem gemeinsamen Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, mit denen regionale, mobile und teilmobile Schlachthöfe und Schlachteinrichtungen sowie die Schlachtung im gewohnten Lebensumfeld der Tiere ermöglicht und gefördert werden. Dadurch wird der Stress für die Tiere reduziert und auf unnötige Tiertransporte verzichtet. Das unterstreichen auch internationale Erfahrungen und regionale Pilotprojekte wie in der Steiermark oder in Oberösterreich.

Die unzähligen Berichte über unwürdige Tiertransporte haben aufgezeigt, dass es lokale Möglichkeiten braucht, Tieren viel Stress und Leid zu ersparen. „Insofern freut es mich ganz besonders, dass mit dem eingebrachten Entschließungsantrag nun der Weg hin zur Schlachtung vor Ort ohne Stress und Tierleid ermöglicht wird“, zeigte sich DI Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin und Abg.z.NR der Grünen, erfreut.

Ebenfalls zufrieden mit dem gemeinsamen Antrag zeigte sich Abg.z.NR DI Karin Doppelbauer, Neos-Sprecherin für Landwirtschaft und den ländlichen Raum, die bereits seit 2017 mehrfach entsprechende Anträge eingebracht hatte: „Endlich kommt Bewegung in diese wichtige Angelegenheit. Wir werden auch weiterhin mit allen konstruktiven politischen Kräften zusammenarbeiten, um möglichst schnell zu einem bindenden Beschluss zu kommen und eine Umsetzung durch das Ministerium bald sicherzustellen.“