Tourismus

Auf der Alm: Regeln beachten, Müll vermeiden!

Die heurige Almsaison hat begonnen und Landwirtschafts- und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger lud zum Almengipfel. Dabei wurden auch neue Infoschwerpunkte paktiert.

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Nach den Beratungen über die Herausforderungen der heurigen Almsaison stellte sich Bundesministerin Elisabeth Köstinger gemeinsam mit Erich Schwärzler (Bundesobmann Almwirtschaft Österreich, links) und Gerald Dunkel-Schwarzenberger (Verband alpiner Vereine Österreichs, rechts) den Medien. (Bildquelle: screenshot)

Anlässlich der beginnenden Almsaison lud Bundesministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) zum heurigen Almengipfel ein. Gemeinsam mit Experten aus Ländern, Tourismus-, Freizeit- sowie Alm- und Landwirtschaft wurden Maßnahmen für ein gutes Miteinander auf Österreichs Almen beraten und die bestehenden zehn Verhaltensregeln in Erinnerung gerufen.

Bekanntlich hatte 2019 das Landwirtschaftsministerium (damals BMNT, heute BMLRT) nach dem Tod einer Almbesucherin aufgrund eines Zwischenfalls mit einer Kuh und dem entsprechenden Urteil reagiert. Gemeinsam mit Almwirtschaft und Tourismus wurde der „Aktionsplan für sichere Almen“ konzipiert:

  • Seitdem gibt es 10 Regeln für das richtige Verhalten im Umgang mit Weidevieh.
  • Die Eigenverantwortung von Alm-Besuchern wurde gesetzlich verankert.
  • Die Homepage www.sichere-almen.at wurde ins Leben gerufen, wo detaillierte Informationen und Erklärvideos zur Verfügung stehen.

Corona brachte noch mehr Almgäste

Im ersten Corona-Krisenjahr 2020 hat die Berg- und Almenwelt noch mehr an Anziehungskraft gewonnen. Viele Gäste waren zum ersten Mal auf den Almen unterwegs. Darum wurden im heurigen und insgesamt dritten Almengipfel vier Schwerpunkte für ein weiterhin gutes Miteinander auf den Almen definiert:

  • Einhaltung der bekannten 10 Verhaltensregeln
  • Müll auf den Almen vermeiden bzw. diesen richtig entsorgen
  • Infos über Mutterkühe bzw. Weidevieh in den Online-Tourenkarten ab Anfang Juli als neues Gästeservice
  • Almprodukte vor den Vorhang holen

Mehr Wertschöpfung für die Almen

Der Verein Almwirtschaft Österreich hat als Dachverband aller Almwirtschaftsvereine der Bundesländer gemeinsam mit der AMA Marketing entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen, damit eine Vermarktungsinitiative für Almprodukte gestartet werden kann.

Das übergeordnete Ziel ist eine höhere Wertschöpfung für die Almen durch qualitäts- und herkunftsgesicherte Almprodukte und die neuen Marken „Von der Alm“, „Alm“ sowie „Von der Alp“ und „Alp“. Derzeit wird intensiv daran gearbeitet Almen und Betriebe aus dem Bereich der Verarbeitung für die Initiative zu gewinnen.