Bayern: Molkereien setzen sich in den Verhandlungen mit dem Einzelhandel durch

In Bayern wurde die neue Preisrunde für Konsummilch bei den großen Discountern Aldi und Lidl jetzt abgeschlossen. In den Verhandlungen zeigten sich die Molkereien geschlossen und konnten sich so gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel behaupten, teilt der Bayerische Bauernverband mit. Den Molkereien sei es gelungen, für Konsummilch Preiserhöhungen von über 15 Prozent durchzusetzen.

"Dieses Ergebnis muss sich nun endlich ab kommendem Juni durch eine deutliche Anhebung der Milchpreise in den Milchgeldabrechungen der Milcherzeuger wiederfinden, fordert der Vorsitzende des Verbandes der Milcherzeuger Bayern, Leonhard Welzmiller. Ausschlaggebend für den erfreulichen Abschluss sei vor allem die hervorragende Marktlage. Nicht zuletzt hätten die Aktion des Bayerischen Bauernverbandes Lebensmittel sind mehr wert" sowie viele Gespräche, unter anderem zwischen BBV-Präsident Gerd Sonnleitner, dem Lebensmitteleinzelhandel und der Milchwirtschaft, dazu beigetragen, dass Bewusstsein der Verbraucher dafür zu schärfen, dass Milch in hoher Qualität nicht dauerhaft zu Niedrigpreisen angeboten werden kann. Die jetzige Milchpreiserhöhung kann nur ein erster Schritt sein, betont Welzmiller. Damit die Milchbauern wieder gewinnbringend erzeugen können, müssten weitere Erhöhungen folgen.


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