Bayerns Agrarminister wirbt für gentechnik-freien Sojaanbau

Im Rahmen einer dreitägigen Delegationsreise nach Wien wirbt Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner derzeit bei uns für bayerische Spezialitäten, aber auch für den nachhaltigen Anbau von heimischem, gentechnikfreiem Soja im Donauraum. „Wir müssen dem zunehmenden Wunsch nach gentechnikfreien

Im Rahmen einer dreitägigen Delegationsreise nach Wien wirbt Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner derzeit bei uns für bayerische Spezialitäten, aber auch für den nachhaltigen Anbau von heimischem, gentechnikfreiem Soja im Donauraum. „Wir müssen dem zunehmenden Wunsch nach gentechnikfreien Lebensmitteln nachkommen. Dabei ist es wichtig, Konsumenten und Landwirten die Wahlfreiheit zu ermöglichen“, sagte Brunner.

Der Freistaat verfolgt bereits seit zwei Jahren eine eigene Eiweißstrategie, um in der Tierhaltung unabhängiger von Eiweiß-Importen aus Übersee zu werden, und hat damit bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen. Brunner zufolge ist aber eine europäische Eiweißstrategie nötig, um eine bessere Eigenversorgung zu erreichen. Aus diesem Grund will er die Initiative „Donau-Soja“ voranbringen, die sich für den verstärkten Soja-Anbau in den Donauanrainerstaaten einsetzt.

Der zweite Schwerpunkt des Besuchs der bayerischen Delegation um Minister Brunner liegt auf der Präsentation bayerischer Lebensmittel-Spezialitäten. „Österreich ist schließlich zweitwichtigster Absatzmarkt für bayerische Schmankerl“, so Brunner. Seit 2005 sind die Importe aus Bayern um über 50 % auf einen Exportwert von rund 980 Mio. Euro gestiegen. Der Bayerische Abend mit wichtigen Handelspartnern soll dazu dienen, die wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Länder zu vertiefen. Die Delegation umfasst insgesamt 19 Firmen der Ernährungsbranche aus ganz Bayern.

Der Minister will den Besuch zudem für intensive agrarpolitische Gespräche nutzen, unter anderem mit Agrarminister Niki Berlakovich. Dabei stehen die Positionen beider Länder zur Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik nach 2013 im Mittelpunkt, aber auch die Rolle der Biomasse bei der Energiewende sowie die Milchpolitik. (ad)


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