Berglandmilch baut um 17,5 Mio. € Mozzarella-Linie

Die Berglandmilch baut mit Unterstützung des Landes Niederösterreich eine neue Mozzarella-Linie in Aschbach Markt im Bezirk Amstetten. 1,75 € der Gesamtinvestitionssumme von 17,5 Mio. € steuert das Land NÖ bei.

Berglandmilch investiert im Werk Aschbach Markt 17,5 Mio. Euro. Links NÖ LH- Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, rechts DI Josef Braunshofer, Generaldirektor Berglandmilch. (Bildquelle: Berglandmilch )

Bei einer Pressekonferenz im Berglandmilch-Werk Aschbach Markt informierte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf heute gemeinsam mit dem Generaldirektor der Berglandmilch Josef Braunshofer über die Erweiterung der Produktion.

„Für die Errichtung einer neuen Mozzarella-Verarbeitung werden von der Berglandmilch eGen 17,5 Millionen Euro investiert. Bund, Land Niederösterreich und Europäische Union fördern das Projekt gemeinsam mit rund 1,75 Millionen Euro“, sagte Pernkopf. Niederösterreich sei ein ausgesprochenes Milchland, „fast 5.000 Milchlieferanten halten mehr als 100.000 Milchkühe und erzeugen damit ca. 735.000 Tonnen Rohmilch“, fuhr er fort.

„Diese Investitionen der Berglandmilch-Genossenschaft in Aschbach stärken den Standort im Mostviertel und erhöhen die Rohmilch-Kapazitäten. Das belebt die Wirtschaft in der Region, schafft und sichert Arbeitsplätze und kommt nicht zuletzt auch den Bäuerinnen und Bauern zugute“, so Pernkopf.

Verarbeitung wird von einer auf 1,5 Mio. kg täglich  erweitert

Laut Molkerei-Direktor Josef Braunshofer soll das neue Werk im November die Produktion aufnehmen. „Die Produkte, die aus der neuen Mozzarella-Käserei kommen werden (Stangen- und Block-Mozzarella, Anm. Redaktion), gehen größtenteils in den Export“, so Braunshofer. „Wir verarbeiten pro Tag in Summe eine Million Liter Milch, und wir werden die tägliche Verarbeitungsmenge auf 1,5 Millionen Liter erweitern. Täglich werden dann 40 bis 50 Tonnen Käse produziert. Wir werden deshalb etwa 20 Mitarbeiter zusätzlich beschäftigen“, hob der Generaldirektor hervor.

Insgesamt komme es dadurch auch zu einer Erweiterung der Verarbeitungskapazität um insgesamt 150.000 Tonnen Milch, „die nun neu angenommen und zu hochwertigem heimischem Käse verarbeitet werden“, hielt er fest.

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Torsten Altmann

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