Besserer Schutz vor Stalleinbrüchen eingemahnt

Ein im oberösterreichischen Landtag eingebrachter Initiativantrag fordert besseren Schutz vor Stalleinbrüchen. Landesrat Max Hiegelsberger steht voll hinter diesem Vorstoß.

Oberösterreichs Agrarlandesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) spricht sich klar für einen stärkeren rechtlichen Schutz vor Stalleinbrüchen aus. (Bildquelle: Land OÖ/Wak)

Einbrüche in landwirtschaftliche Nebengebäude und Stallungen unter dem Vorwand des Tierschutzes sind kein Kavaliersdelikt und schon gar nicht im Sinne der Tiere, die dadurch vielmehr verstärkt unter Stress geraten. Für die betroffenen Familien bedeuten derartige Taten zudem ein bleibendes Gefühl der Unsicherheit und der Einschüchterung. Rechtlich fallen Stalleinbrüche in den Bereich des Hausfriedensbruchs.

Zu geringer Schutz bei Stallgebäuden

Bei nicht für Wohnzwecke genutzten Gebäuden ist der rechtliche Schutz aber unzureichend, hier brauche es im Sinne der bäuerlichen Familien eine rechtliche Änderung, meint der oberösterreichische Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. Dieser hofft, dass der Landtag den vorliegenden Initiativantrag unterstützt und die Bundesregierung auffordert, landwirtschaftliche Nebengebäude und Ställe in Zukunft rechtlich besser zu schützen.

"Unsere bäuerlichen Familien in Oberösterreich halten sich an die hierzulande geltenden, sehr hohen Standards der Tierhaltung. Sie bemühen sich auch aktiv um Transparenz und den Dialog mit der Bevölkerung, zum Beispiel mit den 'Tagen der offenen Stalltür'. Dieser Dialog wird aber durch Stalleinbrüche massiv geschädigt. Solche Aktionen dienen rein der Profilierung der ausführenden Personen oder Organisationen und in keiner Weise dem Tierwohl", betonte der Landesrat.

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Leopold Th. Spanring

Redakteur

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