Chronischer Botulismus

BFR: Keine Übertragung durch Fleischverzehr

Frischfleisch und Rohmilch stellen nach derzeitigem Wissensstand kein Risiko für ein Auslösen eines Krankheitsbildes „Botulismus“ beim Menschen dar. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Deutschland nach einer fachlichen Bewertung der vorliegenden wissenschaftlichen Daten.

Frischfleisch und Rohmilch stellen laut BFR nach derzeitigem Wissensstand kein Risiko für ein Auslösen eines Krankheitsbildes „Botulismus“ beim Menschen dar. (Bildquelle: )

Seit Mitte der 1990er Jahre wird in wissenschaftlichen Veröffentlichungen über den so genannten viszeralen oder chronischen Botulismus in Rinderbeständen berichtet. Es handelt sich um eine Erkrankung, deren Ursachen bislang ungeklärt sind, und die zunächst bei Hochleistungsrindern, aber auch bei Kälbern aufgetreten ist. Die Erkrankung ist mit einer großen Bandbreite an klinischen Symptomen belegt. Die beschriebenen Krankheitsbilder sind bislang wissenschaftlich nicht gesichert. Als Ursache wird eine Toxiko-Infektion mit Clostridium (C.) botulinum vermutet, die bis heute als nicht bestätigt gilt.


Auch bei Menschen werden chronische Krankheitsbilder beobachtet. Betroffen sind Landwirte und Familienangehörige, in deren Betrieben Rinder erkrankt sind. Die Ursache für die meist unspezifischen Symptome bei den erkrankten Menschen ist bislang unklar geblieben. Dazu und zu weiteren Fragen hat das BfR hat einen Fragen-Antworten-Katalog zusammengestellt. Sie können sich ihn hier downloaden.



Artikel geschrieben von

Torsten Altmann

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Kommentar: Selbstverursachtes Bio-Chaos

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