Bio-Förderung für Neueinsteiger geregelt

Bio-Neueinsteiger sollen im ÖPUL-Übergangsjahr 2014 eine Förderung erhalten. Das verhinderte ein Einstiegsstopp bis jetzt. Nun liegen die Details zur neuen Regelung vor.

(Bildquelle: )

Im Übergangsjahr 2014 soll es für Biobetriebe, die bisher aufgrund des Einstiegsstopps nicht bei der Maßnahme „Biologische Wirtschaftsweise“ im Österreichischen Umweltprogramm (ÖPUL) berücksichtigt werden konnten, die Möglichkeit der Teilnahme an einer nationalen Fördermaßnahme geben. Darauf hat die Landwirtschaftskammer Österreich vergangene Woche hingewiesen.

Da sich die entsprechende Sonderrichtlinie derzeit im Genehmigungsstadium befinde, dienten die bislang vorliegenden Informationen lediglich der Orientierung und unterlägen einem Genehmigungsvorbehalt. Die Förderung wird nach Angaben der Landwirtschaftskammer in Form einer einmaligen Beihilfe gewährt und zusätzlich zu den beantragten ÖPUL-Förderungen ausbezahlt. Bei Ackerflächen und Grünland mit zwei und mehr Nutzungen sind maximal 80 €/ha und beim extensiven Grünland maximal 50 €/ha vorgesehen. Für die Maßnahme ist ein Finanzvolumen von insgesamt 2,5 Mio € vorgesehen. Sofern dieser Betrag überschritten wird, werden die Hektarsätze gekürzt. Je Betrieb werden aus dieser Maßnahme höchstens 4.000 € an Förderung gewährt.

Nicht ausbezahlt wird die Beihilfe für Areale, die als Naturschutzflächen, sehr steile Wiesen im Hochgebirge (Bergmähder) sowie Ökopunkte- oder Projektflächen beantragt sind. Voraussetzung für die Teilnahme an der einjährigen Förderregelung ist, dass die gesamte Acker- und Grünlandfläche des Betriebes im Verpflichtungszeitraum, also vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 2014, biologisch bewirtschaftet wird. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Betriebe, die für den Verpflichtungszeitraum einen gültigen Kontrollvertrag mit einer Bio-Kontrollstelle vorweisen, wobei spätestens zum 31. Januar 2014 ein Vertragsabschluss vorliegen muss. Zudem muss der Betrieb 2013 an mindestens einer ÖPUL-Maßnahme teilgenommen haben und dies auch 2014 tun. (AgE)

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Weninger Lukas

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