Burgenenland: TGD erhält eigene Beratungsstelle für Imker

Zum Schutz der Bienenhaltung und der Imkereiwirtschaft werden neben dem Projekt "Zukunft Biene" und der sogenannten "Imkereiförderung" im Rahmen des neuen Programms zur Ländlichen Entwicklung bis 2020 zahlreiche Maßnahmen gesetzt. Eine davon ist die eigene Beratungsstelle "Sektion Bienen", welche vom Tierärztlichen Gesundheitsdienst im Burgenland angeboten wird.

(Bildquelle: )

Die Honigbienen leisten bei den landwirtschaftlichen Kultur- und vielen Wildpflanzen durch ihre Bestäubungstätigkeit einen wichtigen ökonomischen und ökologischen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität. Das Burgenland beteiligt sich daher an zahlreichen Maßnahmen zum Schutz der Bienen und zur Unterstützung der Imker.

Laut Landesrat Andreas Liegenfeld beteiligt man sich nicht nur mit einem namhaften Betrag" am Projekt Zukunft Biene, bei dem die Uni Graz den komplexen Fragestellungen nach Bienenschädigungen und deren Ursachen nachgeht und die zu Gegenmaßnahmen auf allen Einflussebenen führen sollen. Auch im Rahmen des neuen Programms zur Ländlichen Entwicklung bis 2020 dient die sogenannte Imkereiförderung" der Erhaltung einer flächendeckenden Bienenhaltung und Imkereiwirtschaft. Umfangreiche Maßnahmen, wie Investitionsförderungen und die Unterstützung von imkerlichen Geräten, aber auch finanzielle Zuschüsse für Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Rahmen von Kursen und Schulungen sollen einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Bienen im Interesse der gesamten Gesellschaft leisten, betont Liegenfeld.

Beratungsstelle Sektion Biene" eingerichtet

Ferner wurde beim Tierärztlichen Gesundheitsdienst eine spezielle Stelle - die Sektion Bienen - installiert, der sowohl Tierärzte als auch Imker angehören und durch die ein stetiger Kontakt sowohl zum Imkereiverband als auch zu den einzelnen Imkern geschaffen wird. Diese Stelle übt die Beratung direkt dort aus, wo sie benötigt wird: beim Imker, so Liegenfeld.

Im Burgenland werden 33.350 ha von Insekten als Bienenweiden genutzt. Als Partner der Landwirtschaft und im Interesse der Gesellschaft wird ihrem Schutz auch im neuen Agrarumweltprogramm mit der Anlage von Blühweiden besonderes Augenmerk zuteil. Diese sollen mit der attraktiven Unterstützung aus dem ÖPUL weiter ausgebaut werden. -AIZ-

Artikel geschrieben von

Sylvia Haury

Redaktions- und Vertriebsassistentin

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