Lebensmittelversorgung

Coronakrise: Direktvermarktung, Ab Hof-Verkauf und Märkte weiter erlaubt

Im Zusammenhang mit den Corona-bedingten Einschränkungen beim Lebensmittelverkauf ist die Frage aufgetaucht, ob Bauernmärkte in ihrer Funktion als Lebensmittelversorger weiterhin abgehalten werden dürfen. Direktvermarkter, Bauernläden und der Ab-Hof-Verkauf sind laut der Verordnung des Gesundheitsressorts von den Schließungen nicht betroffen.

Die Ministerien haben eine rechtliche Klarstellung in Bereich der Direktvermarktung vorgenommen. Diese bleibt weiterhin erlaubt (Bildquelle: Brüggemann)

Dazu liegt jetzt ein offizielles Schreiben vom Landwirtschafts- und vom Sozialministerium sowie von der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) vor. Dieses erging an die Länder um die vorhandenen Unsicherheiten abzustellen.

"Während der Kundenverkehr in Geschäftslokalen des Handels- und Dienstleistungsbereiches per 16. März 2020 eingeschränkt wurde, sind Lieferdienste weiterhin zulässig. Ausgenommen von der Einschränkung des Kundenverkehrs in Geschäftslokalen sind unter anderem der Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Nahrungsmittelproduzenten), bäuerliche Direktvermarkter und der Agrarhandel. Das heißt, Kunden dürfen weiterhin in Geschäften des Lebensmittel- und Agrarhandels sowie im Rahmen der bäuerlichen Direktvermarktung ihre Einkäufe tätigen", heißt es in dem Schreiben.

Lebensmittelgeschäfte, Bauernmärkte, Wochenmärkte oder Direktvermarkter, Hofläden und andere Nahversorger, die Konsumenten mit Nahrungsmitteln oder anderen wichtigen Waren für den persönlichen Bedarf versorgen, können somit prinzipiell ihren Geschäften nachgehen. Nichtsdestotrotz gibt es teilweise Einschränkungen (bzw. auch Absagen von Bauernmärkten) auf Ebene der Gemeinden, die es zu beachten gilt.

Bei allen Besorgungen, die zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens erforderlich sind, ist aus Gründen des Gesundheitsschutzes weiterhin darauf zu achten, dass zwischen den Personen der nötige Abstand von mindestens 1 m eingehalten wird. Dies ist in den Verordnungen des Gesundheitsministeriums – betreffend das Betreten von Betriebsstätten und öffentlichen Orten – klar geregelt.


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