Deutschland: Keine Botulismus-Gefahr durch Biogasanlagen

Von Biogas-Anlagen gehen nach einer Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover keine Botulismus-Gefahren für Mensch und Tier aus. Demnach wurden kein Nervengift bildendes Clostridium botulinum und ebenso keine Keimanreicherungen in Gärresten nachgewiesen.

In der Vergangenheit hatte das Auftreten von Botulismus in Rinderbeständen Norddeutschlands zu Vermutungen geführt, dass Biogasanlagen schuld daran sein könnten.

15 Biogasanlagen untersucht

Im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums wurden deshalb in Niedersachsen Proben aus 15 Biogasanlagen untersucht. Die Proben wurden in Anlagen in Ackerbauregionen ohne Gülle, in Anlagen aus Milchviehregionen mit Rindergülle und Energiepflanzen sowie in Veredelungsregionen mit dem Einsatz von Schweinegülle und Hühnertrockenkot sowie Energiepflanzen entnommen. In keiner der Proben wurde Clostridium botulinum nachgewiesen. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann habe sich erfreut über das Untersuchungsergebnis gezeigt: Andernfalls hätten wir die Biogaserzeugung auf der Basis von Gülle, Energiepflanzen und auch Bioabfällen überdenken müssen."

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