Erfolgreicher Waldarbeitswettbewerb in Hohenlehen

60 Schüler aus sieben Schulen gingen am vergangenen Mittwoch beim Waldarbeitswettbewerb der LFS Hohenlehen an den Start, berichten die Landwirtschaftsschulen NÖ in einer aktuellen Presseaussendung

Waldschulbewerb

Im Bild (v.l.n.r.) Waldkönigin Gwendolyne Mayer, Dominik Ungersbäck (Sieger Einzelwertung, FJ Wieselburg), Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz, Christina Kerschbaumer (Siegerin Einzelwertung, LFS Hohenlehen), Direktor Ing. Leo Klaffner. Foto: Jürgen Mück (Bildquelle: )

Beim 28. Forstbewerb der Fachschulen hätten die Schülerinnen und Schüler den fachgerechten Umgang mit der Motorsäge einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können. Dieser Bewerb unterstreiche den hohen Stellenwert einer praxisgerechten Forstausbildung an den Landwirtschaftsschulen in Niederösterreich“, so Direktor Ing. Leo Klaffner.

Bei den Burschen unter 17 Jahren siegte die LFS Hohenlehen und das Francisco Josephinum Wieselburg entschied die Burschenwertung über 17 Jahre sowie die Mädchenwertung für sich.

Bildungslandesrätin Barbara Schwarz gratulierte den frisch gekürten Forst-Champions: „Das Interesse der Schüler am fachlich richtigen Einsatz der Motorsäge ist nicht hoch genug zu schätzen, denn die Waldarbeit zählt zu den anspruchsvollsten und auch gefährlichsten Tätigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft. Der Waldarbeitswettbewerb leistet gute Dienste, um die angehenden Waldbauern zu schulen und ihre Stärken zu fördern.“

Bei der Einzelwertung siegte bei den Burschen unter 17 Jahre Bernhard Pfeisinger (LFS Edelhof) mit 60,7 Punkten. Bei den Burschen über 17 Jahre siegte Dominik Ungersbäck (FJ Wieselburg) mit 69 Punkten. Bei den Mädchen war Christina Kerschbaumer (LFS Hohenlehen) mit 67 Punkten erfolgreichste Teilnehmerin.

In der Teamwertung „Burschen unter 17 Jahre“ siegte die LFS Hohenlehen vor der Mannschaft des Francisco Josephinums und der LFS Edelhof. Das Francisco Josephinum entschied den Bewerb in der Kategorie der über 17-Jährigen deutlich für sich und verwies das Team der Forstfachschule Waidhofen auf Rang zwei. Den dritten Platz belegten die Burschen aus der LFS Warth. Dass die Waldarbeit nicht nur eine Männerdomäne ist, bewiesen eindrucksvoll die Mädchen: Das Team des Francisco Josephinums siegte, gefolgt von der LFS Hohenlehen und der LFS Warth.

„Bei der Austragung des Wettkampfes standen besonders die Sicherheitstechnik und die persönliche Schutzausrüstung im Vordergrund“, betonte Dipl.-Ing. Ewald Gill, der für die Ausrichtung des Wettkampfes verantwortlich zeichnet.

Neben der persönlichen Schutzausrüstung sei für die fachgerechte Waldarbeit eine entsprechende Ausbildung sowie das Erlernen der notwendigen Kenntnisse von Fäll- und Schneidetechniken unabdingbar, um das Unfallrisiko zu verringern. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung biete zudem sichere Arbeitsplätze für die Jugend, denn die Nachfrage nach Holz sei weiterhin ungebrochen groß, heißt es weiter.

„Die rege Teilnahme der Schülerinnen und Schüler zeige das große Interesse an diesen Waldarbeitswettbewerben. Den Jugendlichen werde mit diesem Wettbewerb ein passendes Forum geboten, um ihr Können unter Beweis zu stellen, so Gill beim Überreichen der Urkunden.

Die Austragung des Wettbewerbes motiviere Schüler und Betreuer gleichermaßen, sich intensiv mit der Waldarbeit auseinander zu setzen. Für den landesweiten Waldarbeitswettbewerb finden an den Schulen Vorausscheidungen statt, um die besten Wettkämpferinnen und Wettkämpfer zu ermitteln. Der Wettkampf bestand aus den Bewerben: Fallkerb, Präzisionsschnitt, Stechen und Zusammenschneiden, Zielhacken und Blochrollen.



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