„Erwarten ein klares Bekenntnis zu einer jungen Landwirtschaft“

Die Österreichischen Jungbauernschaft stellt Forderungen zu den laufenden Regierungsverhandlungen und zum zukünftigen Koalitionspakt. Obmann Stefan Kast hat eine Resolution dazu verabschiedet.

Foto: ÖVP Neusiedl (Bildquelle: )

Knapp zwei Monate sind seit der Nationalratswahl vergangen, zwei Monate, in denen intensiv auch über die Zukunft der Landwirtschaft verhandelt wird. „Jetzt werden die Weichen für eine neue Ausrichtung der heimischen Landwirtschaft gestellt. Dies muss so rasch als möglich erfolgen, denn die Zeit drängt!“ so Bundesobmann Stefan Kast.
 
"Erwarten uns starke Signale für eine junge und zukunftsträchtige Landwirtschaft“
 
„Die Politik im ländlichen Raum und im bäuerlichen Bereich braucht dringend zukunftsträchtige Instrumente um junge, engagierte und mutige Persönlichkeiten für eine Hofübernahme bzw. einer Weiterentwicklung des Betriebs zu motivieren“, so Kast. Er betont, dass es unverzichtbar sei, dass bei Themen des Koalitionspakts, die junge Menschen betreffen, diese auch miteingebunden werden. „Wenn die zukünftige Koalition zukunftsweisend regieren will, müssen auch alle Jugendorganisationen mitreden können, denn schließlich müssen wir mit diesen Entscheidungen leben.“ so Kast weiter.
 
Jungbauern-Resolution: „Forderungen der Jungbauern im Koalitionspakt fixieren“
 
Der Bundesvorstand der Österreichischen Jungbauernschaft – Bauernbund-Jugend, die 45.000 junge Bäuerinnen und Bauern vertritt, verabschiedete gemeinsam mit allen Landesorganisationen anlässlich der laufenden Regierungsgespräche eine Resolution zur Förderung der jungen Landwirtschaft.

In dieser wird betont, dass es von ungemeiner Bedeutung sei, dass die Forderungen der Jungbauernschaft im Koalitionspakt fixiert werden. Konkret spricht man damit den Ausbau der Niederlassungsprämie, höhere Fördersätze für Jungübernehmer im Rahmen der Investitionsförderung als auch eine Bildungsoffensive im Bereich der Landwirtschaft an. Des Weiteren sind ein Start der Investitionsförderung mit Jahresbeginn, ein Ausnützen der vollen 2% des Agrarbudgets für das Junglandwirte-Top Up in der 1. Säule sowie eine sofortige Lösung der Alm-Problematik im Sinne der Landwirte Teil der Resolution.
 
„Diese Instrumente müssen ein Anliegen von uns allen sein, denn nur so können wir den Bestand der Landwirtschaft sichern. Wer in die junge Landwirtschaft investiert, der zeichnet Aktien für die Zukunft.“ so Kast abschließend.

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Weninger Lukas

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