GAP-Reform

EU-Agrarkommissar bricht Lanze für Kleinbetriebe

Alle Pläne zur GAP, die den Zugang zu Finanzmitteln für kleine und mittlere Betriebe einschränken, wird EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowksi entschieden ablehnen.

In diesen Plänen werden die EU-Länder darlegen, wie sie die neun EU-weiten Ziele der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erreichen und gleichzeitig auf die Bedürfnisse ihrer Landwirte und ländlichen Regionen eingehen wollen, berichtet der onlinedienst euractiv.de.

Der Entwurf der Pläne soll der Europäischen Kommission bis Ende des Jahres zur Genehmigung vorgelegt werden. „Ich werde mich Versuchen widersetzen, in den strategischen Plänen den Zugang (…) auf bestimmte Gruppen zu beschränken“, sagte er und fügte hinzu, dass er sich insbesondere „allen Versuchen widersetzen werde, den Zugang von kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben zu beschränken“.

Es sei kein Geheimnis, dass der Kommissar ein Faible für kleine und mittlere Landwirt:innen habe. Er sei ein lautstarker Befürworter der landwirtschaftlichen Familienbetriebe und äußere sich oft zu diesem Thema, so Euractiv. „Der Prozess geht immer nur in eine Richtung: Weniger und größere Betriebe. Wir müssen diesen Prozess besser kontrollieren und den kleinen Landwirten eine Chance geben, zu bestehen“, sagte er.