Klimaschutz

EU-Agrarminister gehen auf Distanz zum "Fit for 55"-Paket

Die EU-Kommission schlägt vor, ab 2030 sämtliche Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft und aus dem Forst zusammenzufassen und ab 2035 eine Klimaneutralität unter dem Strich vorzuschreiben.

Die Landwirtschaft muss sich am Klimaschutz beteiligen, doch die Anforderungen an den Sektor dürfen nicht überzogen werden, warnten die EU-Landwirtschaftsminister auf ihrer jüngsten Ratssitzung in Luxemburg.

Einige EU-Mitgliedstaaten äußerten sich skeptisch hinsichtlich einer verstärkten Einbindung der Landwirtschaft in den Klimaschutz, berichtet dazu aiz.info. Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Slowakei betonten, die Anforderungen an den Klimaschutz dürfen die landwirtschaftliche Erzeugung nicht einschränken oder zu höheren Lebensmittel preisen führen.

Vor allem eine Beschränkung der Tierbestände lehnten die osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten strikt ab. "Das 'Fit for 55'-Paket ist eine Herausforderung und eine große Bedrohung für die Landwirtschaft", meinte Ryszard Bartosik, Staatssekretär im polnischen...


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