EU-Direktzahlungen wegen Ernteschäden früher auszahlen

Wegen ungünstiger Wetterbedingungen und drohenden Ernteschäden möchten mehrere EU-Mitgliedstaaten ihren Landwirten die Direktzahlungen früher auszahlen. Spanien hat im Verwaltungsausschuss am Donnerstag in Brüssel als erstes Land einen formellen Antrag gestellt.

(Bildquelle: )

Das südeuropäische Land begründet die Notlage seiner Landwirte mit übermäßigen Regenfällen in den vergangenen zwölf Monaten und mit den Schwierigkeiten der Erzeuger, an Kredite heranzukommen. Belgien, Italien und Luxemburg bekundeten im Ausschuss ebenfalls ihr Interesse an vorzeitigen Direktzahlungen wegen der Trockenheit. Frankreich hatte im EU-Agrarministerrat zu Beginn der Woche bereits angekündigt, es wolle am 16.10. bereits 80% der Mutterkuhprämien den Landwirten gewähren, anstelle der üblichen 50%. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hatte grünes Licht gegeben, unter der Voraussetzung, dass die Kontrollen abgeschlossen sind. Schließlich will auch Ungarn früher auszahlen, nicht wegen Trockenheit, sondern wegen Spätfrösten.


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