EU-Parlament kritisiert Listungsgebühren im LEH

Das Europäische Parlament (EP) möchte die Position der Landwirte in der Vermarktungskette verbessern. Gestern verabschiedete es in Straßburg eine Entschließung, der zufolge der Lebensmittelhandel (LEH) spätestens nach 30 Tagen seine Rechnungen bezahlen soll. Außerdem kritisieren die Abgeordneten Listungsgebühren, mit denen sich der LEH die Abnahme von Produkten bezahlen lasse.

Das EP wirft den Verarbeiten und dem Lebensmittelhandel zu hohe Gewinnmargen vor und fordert deren Kontrolle. Außerdem wollen die Abgeordneten Erzeugergemeinschaften und Berufsverbände stärken. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos betonte, er wolle einige der Anregungen des Parlaments in seinen Reformvorschlägen übernehmen. Die Wettbewerbsfähigkeit der Verarbeiter müsse man aber im Auge behalten, warnte Ciolos vor zu vielen Beschränkungen.

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