Ex Freie Milch-Lieferanten: Lösung noch diese Woche?

Rund 100 der vom Aus der Alpenmilch Logistik GmbH (früher Freie Milch Austria) betroffenen 158 Milchbäuerinnen sind noch auf der Suche nach einem neuen Abnehmer zum 1. April 2017. Denn die GmbH stellt zum 31. März offiziell ihre Tätigkeit ein.

Ein Großteil der 158 Milchbäuerinnen und -bauern der ehemaligen "Freie Milch Austria", vormals als Kritiker der EU-Milch-Politik auch öffentlich immer wieder stark präsent, brauchen ab 1. April 2017 einen neuen Abnehmer, schreibt Grünen Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber heute in einer Aussendung. Hier ein Bild einer Demo zum Milchüberschuss in Wien aus dem letzten Jahr. Foto: Altmann (Bildquelle: )

Ein Teil der 158 Betriebe mit zusammen etwa 17 Mio. kg hat bereits bei Salzburger Molkereien, ein Teil bei der NÖM und eine weitere Gruppe beim Verein der Milchproduzenten Unterschlupf gefunden. „Jedoch der Rest von etwa 100 Betrieben, der Großteil davon im Mühl- und Waldviertel, hängt aber nach wie vor in der Luft und weiß noch nicht, wohin die Milch am 1. April abgeliefert werden kann“, informieren Pirklhuber und Clemens Stammler, OÖ-Landwirtschaftskammerrat. Die beiden hatten gestern zu einem runden Tisch auf der Landwirtschaftskammer Oberösterreich geladen.

Auf dem am 2. März in Salzburg stattfindenden Milchdialog sei das Thema der „Alpenmilch-Logistik“ unter TOP 4 der Tagesordnung aufgenommen worden. „Wir appellieren an alle Verantwortlichen, dass jetzt rasch konkrete Angebote für Milchbäuerinnen und -bauern erarbeitet werden. Dem Strukturwandel darf nicht noch zusätzlich durch unsolidarisches Handeln eingeheizt werden“, so Stammler.

Artikel geschrieben von

Sylvia Haury

Redaktions- und Vertriebsassistentin

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