Export nach China wird angekurbelt

Bundesminister Andrä Rupprechter hat am Freitag in China mehrere Abkommen zur Lieferung von österreichischem Schweinefleisch nach China sowie die verstärkte Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und bei der Umwelttechnologie unterschrieben.

Vorerst wurde die Lieferung von Schweinehälften nach China beschlossen. (Bildquelle: )

Bundesminister Rupprechter sieht großes Potenzial für den Export von österreichischen Produkten, Technologie und KnowHow: China ist ein Zukunftsmarkt, Klimaschutz und Lebensmittelsicherheit werden in diesem riesigen Markt immer wichtiger. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln steigt ständig. Mit österreichischer Qualität können wir die Konsumenten überzeugen.“

Heute Gespräche über Export

Mit der Unterschrift von Rupprechter und dem chinesischen Minister Wu Quinghai ist das Veterinärprotokoll, das die Lieferung von österreichischem Schweinefleisch nach China ermöglicht, endgültig besiegelt. Rupprechter erwartet, dass österreichische Firmen jetzt rasch die Bewilligung für den Export bekommen. Heute wird er dazu Gespräche mit der chinesischen Veterinärbehörde führen.
 
Das Protokoll lässt vorerst nur die Lieferung von Schweinehälften zu. Für die in China als Delikatesse geltenden  Schweineohren oder Pfoten muss ein eigenes Abkommen abgeschlossen werden. Rupprechter ist optimistisch, dass dies demnächst gelingt. Weiters will der Minister den Export von Rind- und Kalbfleisch ermöglichen. Die Nachfrage nach diesen Fleischsorten steigt in China enorm. Bis 2023 wird eine Steigerung um fast 25 Prozent erwartet.

Noch mehr Chancen für Milchprodukte

Noch mehr Chancen ortet Rupprechter bei Milchprodukten und Käse. Laut Prognosen steigt der Verbrauch bei diesen Produkten in China in den nächsten Jahren um 50 Prozent. Die Lieferung von Milchprodukten nach China ist bereits möglich. Bei einem österreichisch-chinesischen Wirtschaftsforum in Peking wurden entsprechende Kontakte geknüpft.
 
Mit dem chinesischen Landwirtschaftsminister Han Changfu unterzeichnete Rupprechter auch das Kooperationsabkommen für die Landwirtschaft. Österreich und China wollen vor allem in den Bereichen Biolandwirtschaft, Tierhaltung, Pflanzenbau und Handel verstärkt zusammenarbeiten.
 

 
 
 
 

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Torsten Altmann

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