Frost: Kirschernte in Oberösterreich fällt heuer großteils aus

Die Frostnächte haben auch in Oberösterreich ihre Spuren hinterlassen. Am gravierendsten werden momentan die Schäden im Obstbau eingeschätzt, hier soll es aller Voraussicht nach besonders Steinobst wie Marillen, Kirschen und Zwetschken getroffen haben. Bei Kirschen wird großteils mit einem Totalausfall gerechnet.

Frost bei Kirsche

Speziell Steinobst – wie hier am Bild die Kirsche – wurde vom Frost besonders in Mitleidenschaft gezogen. Foto: Hagelversicherung (Bildquelle: )

Laut LK-Präsident Franz Reisecker haben gerade Marille, Kirsche und Zwetschke in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Etwas besser scheint die Situation bei Kernobst zu sein - allerdings werde auch die Birnenernte massiv beeinträchtigt sein. Mit schweren Einbußen sei zudem beim Wein zu rechnen, heißt es weiter. Etwa die Hälfte der Rebfläche des Bundeslandes - das sind rund 35 ha - hätten schwere Frostschäden erlitten. Bei diversen Gemüsekulturen rechnet die Interessenvertretung mit einem Neuanbau auf etwa 150 ha.

Schadenssumme etwa 10 Mio. Euro

„Aktuell rechnen wir mit Schäden in der Höhe von 10 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus Ernteausfällen resultieren. Ich bin froh, dass das Ministerium für ein Lebenswertes Österreich im Schulterschluss mit den Kammern an einem Hilfspaket für die betroffenen Landwirte arbeitet. Es bedarf einer unkomplizierten und vor allem auch schnellen Hilfe aus dem Katastrophenfonds. Kostenentlastungen wie steuerfreier Agrardiesel oder auch eine Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen könnten die ohnehin angespannte Situation deutlich entlasten, erklärt Reisecker zu den laufenden Verhandlungen.


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