Frostschäden: Hilfen und neue Ernteversicherung beschlossen

Für die zum Teil existenzbedrohenden Frostschäden in der Landwirtschaft werden Mittel aus dem Katastrophenfonds bereitgestellt. Eine entsprechende Änderung des Katastrophenfondsgesetzes wurde gestern im Nationalrat beschlossen.

Frostschäden

(Bildquelle: )

Demnach werden zur Abfederung von außerordentlichen Frostschäden bei landwirtschaftlichen Kulturen bis zu 50 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung gestellt. Ein gleich hoher Betrag ist von den betroffenen Bundesländern vorzusehen.
 
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wird gemeinsam mit dem Finanzministerium, dem Bundeskanzleramt und den Bundesländern eine Richtlinie für die Höhe der Vergütung sowie die Abwicklung der Unterstützung erarbeiten.
 
Versicherungssystem wird ausgebaut
 
Mit der Änderung des Katastrophenfondsgesetzes wurde heute auch die Ernteversicherung beschlossen. Die staatliche Bezuschussung der Versicherungsprämien für Frost wird auf weitere Kulturen ausgeweitet. Neu sind staatliche Zuschüsse zu den Versicherungsprämien für Dürre, Sturm und starke oder anhaltende Regenfälle. Vorgesehen sind Zuschüsse zu den jeweiligen Versicherungsprämien von 25 % aus Mitteln des Bundes und 25 % aus Landesmitteln. Damit wird den Bäuerinnen und Bauern ein Anreiz geboten, sich selbst gegen Risiken abzusichern.


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