GAP-Neu: Forderungen an Kommissar Hogan übergeben

Beim COPA/COGECA-Kongress in Linz forderten Österreichs Agrarvertreter einmal mehr die ausreichende Dotierung des EU-Agrarbudgets für die Jahre 2021 bis 2027 ein.

Österreichs Agrarvertreter nach der Unterredung mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan in Linz. (Bildquelle: zVg/LKÖ )

Die angekündigte Kürzung von 15 % für Österreich in der 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) – der Ländlichen Entwicklung – lehnen Österreichs Agrarpolitiker strikt ab. LKÖ-Präsident Josef Moosbrugger und Bauernbund-Präsident DI Georg Strasser übergaben EU-Agrarkommissar Phil Hogan am Donnerstag ein entsprechendes Forderungspapier.

Deutliche Nachbesserungen erforderlich

Als wichtigste Forderung werden deutliche Nachbesserungen bei der Budgetierung der nächsten GAP eingefordert. Das zweite Hauptanliegen liegt in der Vereinfachung mit praxistauglichen Vorschriften und Kontrollen. „Denn wo der Bauer den Nutzen einer Regelung nicht erkennen kann, ist nicht der Bauer, sondern die Vorschrift zu ändern“, verlangte Moosbrugger.

Perspektive für Land- und Forstwirtschaft nötig

„Die reformierte GAP ab 2020 müsse eine klare ökosoziale Perspektive für unsere mittel- und kleinstrukturierte Land- und Forstwirtschaft in Österreich eröffnen, verlangt Strasser. Der gerade stattfindende Kongress bietet die Chance, Gemeinsamkeiten innerhalb der EU-Bauernvertretung weiter zu präzisieren und zu stärken. Denn nur mit einer starken europäischen Bauernvertretung könne man in den harten Verhandlungen um die Zukunft der Landwirtschaft in Europa und in Österreich erfolgreich bestehen.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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