GAP-Reform: „Forderungen der Jungbauern werden erfüllt“

"Für junge Hofübernehmer mit einem Alter von höchstens 40 Jahren (im Jahr der Antragstellung) wird es in der nächsten Förderperiode als wichtigen Impuls eine zusätzliche Top-up Zahlung von 25% des durchschnittlichen Prämienbetrages für die Dauer von max. 5 Jahren geben". Zufrieden mit diesem Ergebnis bei den GAP-Verhandlungen zeigt sich Stefan Kast, Obmann der Österreichischen Jungbauernschaft – Bauernbundjugend.

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 „Wir haben uns bereits vor einem Jahr für diese Maßnahme stark gemacht und dafür im Europäischen Rat der Junglandwirte (CEJA) Allianzen geschmiedet. Der Erfolg gibt unserem dafür gezeigten Einsatz Recht, so Kast, der in Österreich über 45.000 junge Bäuerinnen und Bauern vertritt. Durch die Unterstützung von jungen Landwirten werden Zukunftsaktien gezeichnet. Die Gemeinsame Agrarpolitik hat mit dieser Maßnahme den richtigen Weg eingeschlagen.“ 
 
„Jungbauern brauchen Planungssicherheit“

Trotzdem sieht er den Diskussionsprozess noch lange nicht am Ziel: „Jetzt heißt es die Ausarbeitung der nationalen Förderprogramme rasch voranzutreiben. Vor allem die heimischen Jungbäuerinnen und Jungbauern brauchen Planungssicherheit. Viele möchten investieren, den Betrieb vergrößern bzw. weiterentwickeln, da dürfen wir nicht zu lange warten!“ so Kast weiter. Die wichtigsten Anliegen im Bereich des nationalen Förderprogramms sind erhöhte Fördersätze für Junglandwirte in der Investitionsförderung, niedrigere AIK-Zinssätze sowie einen Bildungsgutschein für Hofübernehmer im Zuge der Betriebsübergabe.
 

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Torsten Altmann

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