Goldener Windbeutel 2010 an bayerische Molkerei Zott

Der "Monte Drink" von Zott hat bei einer Online-Abstimmung des Vereines foodwatch auf der Homepage www.abgespeist.de den Goldene Windbeutel 2010 erhalten. Die "Auszeichnung" wird Zott laut foodwatch verliehen "für den Versuch, eine Zuckerbombe wie eine gesunde "Zwischenmahlzeit" für Kinder zu

Im Monte stecken laut foodwatch acht Stück Würfelzucker.

Im Monte stecken laut foodwatch acht Stück Würfelzucker. (Bildquelle: )

Der Monte Drink" von Zott hat bei einer Online-Abstimmung des Vereines foodwatch auf der Homepage www.abgespeist.de den Goldene Windbeutel 2010 erhalten.

Die Auszeichnung" wird Zott laut foodwatch verliehen für den Versuch, eine Zuckerbombe wie eine gesunde Zwischenmahlzeit" für Kinder zu bewerben. Mehr Zucker als Cola und doppelt so viele Kalorien wie Fanta - da lässt sich nichts gesundwerben, sagte Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne.81.451 Verbraucher haben laut foodwatch bei der Internet-Wahl zum Goldenen Windbeutel 2010 vom 22. März bis zum 22. April 2010 ihre Stimme abgegeben. 30.563 Stimmen bzw. 37,5 % entfielen auf den Monte Drink". An zweiter Stelle liegt ein Produkt aus Österreich, und zwar der Der Gelbe Zitrone-Physalis" von Pfanner aus Lauterach in Vorarlberg mit 15.185 Stimmen bzw. 18,6 %. Die weitere Reihung:"Duett Champignon Creme-Suppe" von Escoffier (12.419/Stimmen/15,2 %)"Beo Apfel & Heimat" von Carlsberg (11.958 Stimmen/14,7 %)"Bertolli Gegrilltes Gemüse" von Unilever (11.326 Stimmen/13,9 %).Auf abgespeist.de haben Verbraucher laut foodwatch die Möglichkeit, ihren Ärger über Etikettenschwindel bei der Industrie loszuwerden, damit diese ihre irreführenden Werbepraktiken einstellt. Zu foodwatch: Der Verein wurde 2002 von Thilo Bode gegründet, der zuvor an der Spitze von Greenpeace stand. Auslöser war der Schock des BSE-Skandals. Seit damals kämpft Thilo Bode mit der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch dafür, dass alle wissen, was in ihren Einkaufswagen und auf ihren Teller kommt, heißt es auf deren Homepage. foodwatch ist nach eigener Aussage unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanziert sich aus Förderbeiträgen und Spenden.


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